Bald Photovoltaik-Anlagen bei Riedler-Teich?. „Riedler-Teich“-Eigentümer Koloman Riedler kann sich vorstellen, am Areal Photovoltaik-Anlagen zu errichten.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. März 2021 (05:54)
Am und rund um den Riedler-Teich bei der Haslaubrücke könnte bald Sonnenenergie erzeugt werden.
Daniela Führer

Für den Riedler-Teich in der Nähe der Haslaubrücke (Gemeindegebiet Euratsfeld) gibt es Überlegungen über neue Nutzungsmöglichkeiten. So könnten hier in Zukunft Photovoltaik-Anlagen errichtet werden. „Ja, es gibt die Idee, hier im Böschungsbereich, aber auch auf einem Teil der Wasserfläche PV-Anlagen zu installieren. Das sind aber alles noch Visionen. Wir müssen uns ansehen, wie es mit der Machbarkeit aussieht und inwiefern auch die Raumordnung ein derartiges Projekt ermöglicht“, erklärt Eigentümer Koloman Riedler auf NÖN-Nachfrage.

Er verweist darauf, dass Energiefragen in Zukunft immer wichtiger werden. Außerdem bieten sich gerade Böschungen und Wasserflächen als Standorte an, um nicht mitten ins Grüne PV-Anlagen bauen zu müssen. „Es wäre daher durchaus sinnvoll, 2.000 bis 3.000 Quadratmeter beim Teich zur Energiegewinnung zu nützen“, unterstreicht Riedler.
Derzeit wird der Schotterteich noch als Fischteich für Mitarbeiter von Eigentümer Riedler verwendet. „Sie können ihn in ihrer Freizeit und mit den Familien und Kindern nützen“, verrät Riedler. Seit 2016 wird das Areal dafür genützt, die Mitarbeiter müssen dafür auch über eine Fischerkarte verfügen.

Vor einiger Zeit stand der Teich übrigens etwa für ein Dreivierteljahr zum Verkauf. Es gab auch Kaufinteressenten, doch scheiterte es, wie Riedler erklärt, an der Finanzierung. „Wir hatten auch die Idee, den See zu verpachten. Etwa an einen Fischereiverein. Letztlich hat es trotz einiger Interessenten aber keine Einigung gegeben“, führt der Unternehmer aus.