Belebung für den Ortskern. Gemeinde Euratsfeld erstand das „Schauer-Haus“ an der Marktstraße und plant Zentrumsbelebung.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. Januar 2019 (04:55)
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Bürgermeister Johann Weingartner (links) und Amtsleiter Leopold Koblinger beim „Schauer-Haus“.Dieses wurde von der Gemeinde gekauft und könnte baldabgerissen werden.
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Mit dem Kauf des „Schauer-Hauses“ will die Gemeinde das nächste Projekt zur Belebung des Ortszentrums forcieren.
Jenes Gebäude an der Marktstraße, in dem zuletzt der Nahversorger Reschauer beheimatet war, stand seit fünf Jahren leer. Bewohnt wurde es bereits zuvor längere Zeit nicht mehr.

Kaufinteresse reicht bereits länger zurück

„Interesse am Kauf hat die Gemeinde lange gehabt. Jetzt haben die Bedingungen gepasst“, berichtet Bürgermeister Johann Weingartner.

Schon vor 2010 seien diesbezüglich die ersten Gespräche geführt worden.

Das 2.300 Quadratmeter umfassende Areal reicht von der Marktstraße bis zur Mozartstraße. Wie es damit weitergehen soll, ist derzeit noch ungewiss. „Der Gemeindeprojekteausschuss und der Ortsentwicklungsausschuss werden die weitere Vorgehensweise besprechen. Diesen Gremien will ich nicht vorgreifen“, so Weingartner.

Im Vordergrund steht aber – unabhängig davon, welches Projekt schlussendlich umgesetzt wird – die Belebung des Euratsfelder Ortszentrums. Denkbar wären etwa Wohnungen, Starterbüros, Parkplätze, aber auch vieles andere mehr.

Mehr oder weniger fix ist indes, dass das Gebäude abgerissen wird. Und zumindest der Abriss soll – so Weingartner – möglichst zeitnah erfolgen.

Die Bedingungen für den Kauf wurden vom Gemeinderat übrigens bereits im Dezember einstimmig beschlossen.
Danach folgten die Verhandlungen mit den Grundbesitzern Ignaz und Monika Schauer, die eben vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen werden konnten.