Euratsfeld , Ferschnitz

Erstellt am 05. Dezember 2018, 05:28

von Peter Führer

An der Spitze der Spengler. Lukas Kromoser (20) kürte sich zum Staatsmeister der Spengler.

FirmenchefDaniel Hörmann (l.) aus Euratsfeld freut sich mit seinem Mitarbeiter Lukas Kromoser aus Ferschnitz über den Staatsmeistertitel bei den Spenglern.Crepaz  |  Franz Crepaz

Großer Erfolg für den Ferschnitzer Lukas Kromoser (20). Er sicherte sich bei der Staatsmeisterschaft der Spengler – den „Austrian Skills“, die in Salzburg über die Bühne gingen, den ersten Platz und kürte sich so zum Staatsmeister. Nachdem er im Vorjahr Platz zwei holen konnte, gelang es ihm somit, diese herausragende Leistung noch zu toppen. „Nach dem zweiten Platz im Vorjahr bin ich mit dem Ziel hingefahren, dieses Mal Erster zu werden. Natürlich bin ich sehr glücklich“, freut sich Kromoser über den großen Erfolg.

„Das viele Training hat sich ausgezahlt“

Mächtig stolz ist auch Firmenchef Daniel Hörmann (Dachdeckerei und Spenglerei Hörmann) aus Euratsfeld auf seinen Mitarbeiter. „Es war eine tolle Leistung und das viele Training, auch an Feiertagen und neben der Arbeit, hat sich ausgezahlt.“ Im Zuge des Bewerbes musste Kromoser über drei Tage verteilt insgesamt fünf Werkstücke anfertigen (Kamin, Walmdach, Pfannenfalz, Rohreinmündung und Lüftungsrohreinfassung). Alleine für den Kamin waren fünf Stunden saubere und rasche Arbeit gefragt.

Je schneller und genauer gearbeitet wurde, desto weniger Punkteabzug gab es von den Startpunkten. Bewertet wurden die Arbeiten von einer fachkundigen Jury, der viele Innungsmeister, ein Vertreter der Firma Prefa Dach als Hauptsponsor und ein ehemaliger Spengler-Europameister angehörten. Knapp, aber doch und mit 0,8 Punkten Vorsprung konnte sich Kromoser gegen seinen zweitplatzierten Konkurrenten aus Oberösterreich durchsetzen.

Nächste Station: Europameisterschaft

Als Staatsmeister hat sich der junge Spengler- und Dachdecker auch die Teilnahme an der nächsten EuroSkills 2020 in Graz gesichert. „Jetzt hat sich Lukas einmal eine Pause verdient. Aber natürlich werden wir so bald wie möglich mit den Vorbereitungen auf die Europameisterschaft beginnen“, blickt Firmenchef Daniel Hörmann der nächsten Herausforderung seines Mitarbeiters bereits entgegen.