Fünf Architekten reichten Pläne ein. Baumeister Erwin Hackl aus Ertl erhielt den Zuschlag für Umbau des Euratsfelder Gemeindeamtes.

Von Daniela Führer. Erstellt am 27. September 2017 (05:44)
BürgermeisterJohann Weingartner berichtet, dass nächsten Sommer mit dem Umbau des neuen Gemeindeamtes begonnen werden soll.Sowohl dasGebäude der Raiffeisenbank als auch dasLumplecker-Haus werden in die Planung integriert.Führer
NOEN, Daniela

In der Gemeinderatssitzung am vorletzten Dienstag war es soweit: Die Weichen für das neue Gemeindeamt, das mit barrierefreiem Zugang ins ehemalige Lumplecker-Haus (Mozartstraße 1) umgesiedelt werden soll, wurden gestellt.

In der Sitzung wurde der Auftrag zur Planung des Großprojekts an Baumeister Erwin Hackl aus Ertl vergeben. Dieser Entscheidung zuvor ging ein Auswahlverfahren im Gemeindeprojekteausschuss, dem alle Gemeinderatsfraktionen angehören. Den Vorsitz hat Bürgermeister Johann Weingartner (ÖVP) inne: „Wir haben im Frühjahr sieben Architekten beziehungsweise Planer mit unserem Projektvorhaben angeschrieben. Von fünf wurden schließlich Pläne eingereicht. Ohne zu wissen, von wem welcher Plan stammte, haben wir dann aus diesen fünf Plänen zwei Favoriten ausgewählt. Die Entscheidung war sehr schwierig, denn jeder Plan hatte etwas für sich“, schildert der Bürgermeister.

Schließlich einigte sich der Ausschuss einstimmig auf einen Plan: jenen von Baumeister Hackl. Dieser wurde nun dem Gemeinderat zur Vergabe vorgeschlagen und einstimmig angenommen.

Im Sommer 2018 sollen Bauarbeiten starten

Wie es weiter geht, steht schon fest: „Nachdem alle Details fertig geplant sind, wird eine genaue Kostenschätzung gemacht und auf dieser Grundlage ein Finanzierungsplan erstellt. Im Winter soll die Ausschreibung erfolgen und im Sommer schließlich der Baubeginn“, sagt Weingartner.

Zur Erinnerung: Die Gemeinde kaufte zwei Liegenschaften, die an das jetzige Gemeindeamt angrenzen: das Gebäude der Raiffeisenbank, die darin als Mieter situiert bleibt (Marktplatz 2), sowie das Lumplecker-Haus (Mozartstraße 1). „Mit diesen Gebäuden gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten, das neue Gemeindeamt barrierefrei und offen zu gestalten“, sagt Johann Weingartner.