Gelungene Idee: Adventkalender in Rekordzeit. Binnen kürzester Zeit stellte man in Euratsfeld einen Fenster-Adventkalender auf die Beine.

Von Peter Führer. Erstellt am 02. Dezember 2020 (03:21)
Bei Organisatorin Nina Pelc, Louisa und Alois Mock öffnete sich bereits das erste Fenster-Türchen.
Daniela Führer

„Dass das so große Wellen schlägt, damit habe ich nicht gerechnet“, staunt Nina Pelc aus Euratsfeld. Sie organisierte einen „Euratsfelder Adventkalender“. Die Idee war, dass bei 24 Haushalten im Gemeindegebiet jeden Tag ein neues Fenster dekoriert und gezeigt wird und sich so täglich das nächste „Türchen“ öffnet. Auf die Beine gestellt wurde der Adventkalender in Rekordzeit.

Erst am vergangenen Mittwochabend kam ihr und einer Freundin die Idee. Da sich die Freundin in Quarantäne befindet und somit die Organisation erschwert gewesen wäre, lud Nina Pelc die Bevölkerung via Facebook zur Teilnahme ein. Und stieß auf riesiges Interesse. „Meine Freundin hat gemeint, in Euratsfeld schaffen wir das auch so kurzfristig. Und ja, schon am Donnerstag Mittag waren alle Fenster vergeben. Es waren sehr viele Anrufe, auch die Gemeinde, Feuerwehr und Vereine haben es geteilt und so hat sich das unglaublich rasch verbreitet. Über Facebook und dann auch über eine WhatsApp-Gruppe“, sagt Pelc.

Die ersten Türchen sind bereits geöffnet

Los ging es natürlich schon am 1. Dezember. Da war gleich die Wohnung von Nina Pelc und ihrer Familie Schauplatz des ersten Türchens.Am Dienstag (nach Redaktionsschluss) öffnete sich das Fenster-Türchen bei Bettina Raab (Smaragdstraße 9). Und so wird es in den kommenden Wochen auch weitergehen. Als Vorbild für die Aktion dienten übrigens ähnliche Adventkalender, die es in Kematen, Böhlerwerk oder auch in St. Georgen (siehe Seite 22) gibt.

„Die Idee dahinter ist, mit der Familie frische Luft zu genießen, durch Euratsfeld zu spazieren und dabei unsere wundervoll geschmückten Fenster zu entdecken“, unterstreicht Pelc weiter und bedankt sich bei allen, die bei der Aktion mitmachen.