Sobotka bei Mandl-Präsentation: "Rennen für Europa“. ÖVP NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl präsentierte sein Wahlprogramm in Euratsfeld. Als Ehrengast wurde Edith Mock begrüßt.

Von Daniela Führer. Erstellt am 14. Mai 2019 (04:00)
Daniela Führer
Beim ersten NÖAAB-Mitgliederwandertag mit dabei (von links): ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern, NÖAAB-Landesobmann und Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka, NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl mit Ehefrau Christina, Edith Mock, Europa-Landesrat Martin Eichtinger sowie Nationalrat Andreas Hanger.

Er war allgegenwärtig und in allen Ansprachen wurde seiner gedacht: dem ehemaligen ÖVP-Außenminister Alois Mock. „Er war ein großer Visionär“, bekräftigte etwa der Europa-Landesrat Martin Eichtinger.

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Euratsfelds VP-Bürgermeister Johann Weingartner hob den Biomasse-Heizanteil von über 75 Prozent seiner Gemeinde hervor: „Da sind wir Vorreiter. Viel Geld für diese Struktur hier kam von der EU.“

Zu Ehren Alois Mocks, der vor 30 Jahren symbolisch für den Fall des Eisernen Vorhangs den Stacheldraht an der Grenze zu Ungarn durchtrennte, wurde dessen Heimatort Euratsfeld als Schauplatz für den 1. NÖAAB-Mitglieder-Wandertag samt EU-Wahlwerbetour des ÖVP NÖ-Spitzenkandidatens Lukas Mandl (39) ausgewählt. Mit dabei war auch Edith Mock, Gattin des mittlerweile verstorbenen Ministers. „Das war heute für mich die schönste Überraschung, dass Edith Mock auch da ist“, sagte Mandl in Richtung der Witwe eingangs zu seiner Wahlrede am Dr. Alois Mock-Platz. „Vor neun Jahren durfte ich bei euch zu Hause sein. Das war ein unvergessliches Erlebnis für mich. Dr. Mock hat so viel für uns und unsere Kinder geleistet.“

Dieses Vermächtnis möchte der seit 2017 als Abgeordneter im Europa-Parlament tätige Gerasdorfer wahren: „Europa muss aber mehr Stärke entwickeln, sonst halten wir dem Druck von außen nicht stand. Es muss viel reformiert werden mit einem neuen EU-Vertrag. Nach innen braucht es mehr Freiheit, weniger Bürokratie und keine Überregulierung“, erkärte er.

Bei der letzten EU-Wahl vor fünf Jahren versammelte die ÖVP in Niederösterreich 33 Prozent aller Stimmen bei 54,7 Prozent Wahlbeteiligung. Dieses Ergebnis zu halten, wurde als Ziel formuliert. „30 Prozent unserer Wähler sind noch nicht überzeugt. Jetzt geht‘s in den bleibenden zwei Wochen daran, zu überzeugen. Wir müssen rennen für Europa“, sagte NÖAAB-Landesleiter und Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka.

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