Turnsaal-Neubau steht in den Startlöchern

In gut einem Monat beginnen die Bauarbeiten für den neuen NMS-Turnsaal. Die Halle wird 15 mal 27 Meter groß, kann in der Mitte geteilt werden und erhält eine Galerie.

Erstellt am 11. Mai 2018 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7249763_ams19eur_neuer_turnsaal.jpg
Der 1969 errichtete Turnsaal der Neuen Mittelschule Euratsfeld entspricht nicht mehr der Norm und den Anforderungen der Zeit. Daher herrscht auch Vorfreude auf die neue Turnhalle, die anstelle der alten neu errichtet wird, beiBürgermeister Michael Hülmbauer (Ferschnitz), Amtsleiter Leopold Koblinger, Bürgermeister Johann Weingartner (Euratsfeld), NMS-Schulausschussvorsitzendem Christoph Pruckner und NMS-Direktorin Margit Gugler.
Foto: Führer

Am 4. Juni geht es los: Die bestehende Turnhalle der Neuen Mittelschule Euratsfeld wird dem Erdboden gleich gemacht. An ihrer Stelle soll bis zum Beginn des Schuljahres 2019/20 am selben Standort eine zeitgemäße und vor allem normgerechte Halle für die Schüler entstehen.

„Entspricht einfach nicht mehr dem Stand der Zeit“

„Die Norm setzt eine Größe von 15 mal 27 Metern voraus. Die jetzige Turnhalle hat gerade einmal 10 mal 19 Meter. Sie wurde 1969 gemeinsam mit der Schule gebaut und entspricht einfach nicht mehr dem Stand der Zeit“, nennt NMS-Schulausschussvorsitzender, Gemeinderat Christoph Pruckner die Gründe für den Turnsaalneubau.

Der neue Saal wird laut Norm 15 mal 27 Meter groß und kann mittels Trennvorhang in der Mitte geteilt werden. „Einseitig entsteht eine Bande und auch eine Galerie wird es geben“, gibt Pruckner Einblick in die Pläne.

Ebenso wird ein knapp 40 Quadratmeter großer Boulderraum errichtet. Künftig stehen drei Umkleiden für Schüler und eine für die Lehrer zur Verfügung, ebenso zwei Geräteräume und ein WC. Die gesamte bebaute Fläche beträgt in etwa 850 Quadratmeter – durch den größeren Bau wird übrigens die Schulwiese verkleinert.

Auf der anderen Seite der Turnhalle entstehen auch noch einige neue Parkplätze.

Turnsaalneubau kostet 2,45 Millionen Euro

2,45 Millionen Euro brutto wird der Neubau kosten. Finanziert wird das Großprojekt aliquot zu den Schülerzahlen hauptsächlich von den Gemeinden Euratsfeld (aktuell 128 Schüler) und Ferschnitz (43 Schüler). Dafür wird ein Darlehen aufgenommen, einen Teil fördert auch noch das Land Niederösterreich.

Möglich wurde das Großprojekt übrigens zum jetzigen Zeitpunkt, da die Zahlungen für den Schulumbau im Schuljahr 1994/95 nun getilgt sind.

Für einen adäquaten Turnbetrieb an der Schule auch während der Bauarbeiten ist auch vorgesorgt: „Wenn möglich werden wir die Turnstunden draußen verbringen, zum Teil können diese aber sogar in den Klassen oder in der Aula abgehalten werden, zum Beispiel bei Einheiten mit unseren neuen Steppern. Dann haben wir natürlich auch noch den hauseigenen Gymnastikraum und ein Ausweichen auf den Turnsaal der Volksschule ist bei Bedarf auch möglich“, erklärt NMS-Direktorin Margit Gugler. Darüber hinaus werden die Turnstunden vermehrt auf Randstunden gelegt und geblockt.