Feinstaub in Amstetten deutlich unter Grenzwert

Erstellt am 18. Dezember 2014 | 14:40
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Foto: NOEN, Hermann Knapp
In Amstetten wurden heuer bisher nur an elf Tagen Überschreitungen festgestellt, der Grenzwert liegt bei 25.
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Eine erfreuliche Feinstaubbilanz präsentierte Amstettens Umweltstadtrat Anton Katzengruber.  „Wir hatten von 1. Jänner bis 30. November nur an elf Tagen eine Überschreitung des zulässigen Grenzwertes von 25ug/m3. Das bedeutet, dass wir heuer deutlich unter den erlaubten 25 Tagen bleiben werden, an denen es laut Gesetz pro Jahr maximal eine Überschreitung geben darf“, sagt der SPÖ-Politiker.

Förderung für moderne Heizsysteme

Hauptverursacher von Feinstaub ist nach Auswertung der Messergebnisse nach wie vor der Hausbrand. „Das hat sich im März gezeigt, denn da war es kalt und da hatten wir an fünf Tagen eine Überschreitung“, berichtet Katzengruber. Amstetten sei deshalb auch ständig bemüht sein Fernwärmenetz zu erweitern und biete Hausbesitzern auch nach wie vor eine Förderung als Anreiz für den Umstieg von alten Heizungen auf moderne Systeme.

Ebenfalls ein Feinstaubproduzent ist natürlich der Straßenverkehr  - gerade im Winter  durch  den Streusplit auf den Fahrbahnen. „Wir bemühen uns daher auch konsequent, wenn es ein paar Tage trocken ist, diesen mit unseren Kehrmaschinen sofort wieder einzusammeln“, sagt Katzengruber.

Appell: Weniger Böller zu Weihnachten und Silvester

Auch ein Feinstaubverursacher sind die Böller zu Weihnachten. Der Umweltstadtrat bittet die Bürger daher, sich mit der Knallerei zurückzuhalten. „Zum einen ist sie gefährlich, zum anderen schädlich für die Umwelt und man kann das Geld auch sinnvoller ausgeben“.

Amstetten schafft es nun bereits das dritte Jahr in Folge, die gesetzlich vorgegebene Jahres-Feinstaubgrenze zu unterschreiten. Dennoch wird die Stadt auch weiterhin Sanierungsgemeinde bleiben.
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