Bürgermeister Hülmbauer: „Schauen nach vorne“. Nach Verlusten bei der Gemeinderatswahl dachte Ferschnitz-Bürgermeister Michael Hülmbauer über Rücktritt nach. Infokonferenz brachte nun Klärung: Hülmbauer macht weiter.

Von Peter Führer. Erstellt am 18. Februar 2020 (04:32)
Bürgermeister Michael Hülmbauer hat seine Entscheidung getroffen: Er macht weiter.
VP

Das überraschende Gemeinderatswahlergebnis in Ferschnitz (minus 4 Mandate für die ÖVP rund um Bürgermeister Michael Hülmbauer) sorgte beim Ortschef für Rücktrittsüberlegungen. „Ich muss noch überlegen, ob ich weiter mache“, erklärte er unmittelbar nach der Wahl.

Parteikollegen stärkten Hülmbauer den Rücken

In der Vorwoche stand am Dienstag bei der Volkspartei die traditionell kurze Zeit nach Wahltagen durchgeführte Informationskonferenz für Funktionäre auf dem Programm. Ergebnis: Michael Hülmbauer macht aufgrund starker und einstimmiger Unterstützung durch seine Parteikollegen weiter. „Wir haben das Ergebnis ausführlich diskutiert und besprochen. Beim Wahlergebnis haben viele Faktoren mitgespielt. Auch in den letzten zwei Wochen vor der Wahl sind noch Dinge passiert, die ich nicht mehr beeinflussen konnte. Die Verluste sind ein Dämpfer, aber wir schauen jetzt nach vorne und werden alles daran setzen, wieder Zugewinne zu erreichen. Es stehen in den nächsten Monaten schon wieder viele Projekte auf dem Programm“, blickt Hülmbauer nun in die Zukunft.

Zum einen will man – sobald die Witterung es zulässt – die Südhangsiedlung und die Hofwirtstraße asphaltieren. Beim Mehrzweckhaus sind aufgrund zweier defekter Heizkörper Sanierungsarbeiten notwendig. Dort müssen Leitungen ausgetauscht werden.

Konstituieren wird sich der Gemeinderat aller Voraussicht nach Anfang März. Wie die Ausschüsse besetzt sind, steht derzeit noch nicht fest. „Wir werden am Montag parteiinterne Gespräche führen und diskutieren, wer sich in welchen Ausschüssen einbringen will. Es folgen dann auch noch Gespräche mit der Liste Robl bezüglich der Ausschussverteilung. Den Prüfungsausschuss wird jedenfalls die Liste Robl als stärkste Oppositionspartei führen“, berichtet Hülmbauer.