Neues Trinkwasser für die Ortsteile. Die Gemeinde Ferschnitz will in den kommenden Jahren mehr Haushalte ans öffentliche Wassernetz anschließen.

Von Peter Führer. Erstellt am 07. August 2020 (04:53)
Bei der Eröffnung des Brunnens in der Doislau war bei Vertretern der Gemeinden Ferschnitz und St. Georgen Feierstimmung angesagt. Die Investition in die Infrastruktur ermöglicht nun, dass in Ferschnitz weitere Haushalte ans öffentliche Netz angeschlossen werden können.
NÖN/Archiv

Im Gemeindegebiet will man in den nächsten Jahren die öffentliche Trinkwasserversorgung ausbauen. So ist geplant, einen Trinkwasserplan zu erstellen. In den kommenden Monaten und Jahren wird daher bei Hausbesuchen der Bedarf und das Interesse der Hausbesitzer an einem Anschluss ans öffentliche Netz erhoben.

„Wir haben dank des Doislau-Brunnens genug Wasser, um alle Häuser versorgen zu können. Dass die Häuser anschließen, ist eine Empfehlung des Landes Niederösterreich. Für die Planungen, die zu 40 Prozent gefördert werden, haben wir die Firma IKW beauftragt“, erklärt Bürgermeister Michael Hülmbauer.

Pro Jahr will man sich auf einen Ortsteil konzentrieren – wenn die finanziellen Mittel ausreichend vorhanden sind. „Der Grundwasserspiegel geht zurück und außerdem ist die Qualität der Brunnen teilweise zu hinterfragen. Daher macht es Sinn, sich für einen Anschluss zu entscheiden“, argumentiert Ortschef Hülmbauer. Bei den Hausbesuchen soll auch über die damit verbundenen Kosten aufgeklärt werden. Diese dürften je nach Gebäudegröße zwischen 1.500 und 3.000 Euro als einmalige Anschlussgebühr betragen.