Rüsten für Klimawandel

Umweltschutz wird immer wichtiger, sind Gemeindevertreter überzeugt.

Erstellt am 18. Oktober 2021 | 06:34
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Beim Treffen (von links): Ignaz Röster (eNu), Vizebürgermeisterin Hermine Berger und Bürgermeister Michael Hülmbauer.
Foto: Jessica Hiessleitner

Zu einem Beratungsgespräch bezüglich Energie- und Umweltfragen trafen sich Bürgermeister Michael Hülmbauer und Vizebürgermeisterin Hermine Berger mit Ignaz Röster, Regionsleiter der Energie- und Umweltagentur (eNu) des Landes NÖ im Mostviertel. Bürgermeister Hülmbauer erklärt: „Wir haben in den letzten Jahren vielerlei Schritte für den Umwelt- und Klimaschutz gesetzt und werden dies auch weiterhin tun.“

Als Natur-im-Garten-Gemeinde erfolge die Unkrautbekämpfung auf den gemeindeeigenen Grünflächen giftfrei, mehrere Blumenwiesen wurden angelegt und auch die Gemeindebürger seien eingeladen, sich am naturnahen Gärtnern zu beteiligen. Für die Gemeindegebäude, die alle ölfrei beheizt werden, wird eine Energiebuchhaltung durchgeführt, wofür die Gemeinde schon mehrfach als Energie-Vorbildgemeinde ausgezeichnet wurde.

Sehr gelungen sei die Stempelpassaktion des Umweltarbeitskreises, die im kommenden Jahr wiederholt werden soll. Eine große Herausforderung stellen die Starkregenereignisse im Juli dar. Mittlerweile konnte in Ferschnitz zwar ein Großteil der Infrastruktur wieder repariert werden, aber es wird noch einiger Vorsorgemaßnahmen bedürfen.

Radwegenetz, Gehwege und PV-Anlagen

Wie Hülmbauer verrät, gibt es im Bereich Umwelt für die nächsten Jahre mehrere Ideen. Etwa die Ansaat von Blumen und Bienenwiesen auf öffentlichen Flächen. „Es wurde zum Teil schon ein Radwegenetz erstellt, dieses wollen wir in den nächsten Jahren umsetzen“, sagt Hülmbauer. Weitere angedachte Projekte sind der Ausbau der Gehwege, die Etablierung eines Emil-Projekts und der Ausbau der PV-Anlagen. „Aufgrund der Hochwasser Ereignisse wollen wir bei Neuaufschließungen Regenrückhaltemaßnahmen auf Eigengrund“, sagt Hülmbauer.