Urban Art Festival: Amstetten bunter gemacht. Straßenkünstler waren in Amstetten unterwegs und machten die Stadt dabei farbenfroher. Am Wochenende konnte man die prächtigen Werke bestaunen.

Von Leopold Kogler. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:18)

In den letzten Jahren hat sich die „Urban Art“ einen festen Platz in der Kunstszene erobert und ist aus dem Städtetourismus von Kulturmetropolen nicht mehr wegzudenken. In Amstetten ist sie jetzt auch angekommen. Mit dem Viertelfestival-Projekt „Urban Art“, veranstaltet von der Stadtgemeinde und der Kunstinitiative KIAM, hier vor allem von Susanne Schober vorangetrieben, entwickelt sich die Stadt zum Straßenkunst-Hotspot.

Ein neuer„Eyecatcher“ im Raika-Hof

In den letzten Tagen hat sich in der Innenstadt viel getan. Internationale und regionale Straßenkünstler durften legal an verschiedenen Orten der Stadt ihre Ideen verwirklichen. Zu diesem Festival wurden auch einige Street-Art-Größen eingeladen, die nunmehr mit ihren Werken für großes Staunen sorgen.

Ein richtiger „Eyecatcher“ ist etwa das großdimensionale Wandbild im Raika-Hof, geschaffen von Naskool & Bizarr. Eine große Wandfläche wurde hier zur riesigen Leinwand umfunktioniert.

Kreative Arbeit in Unterführungen, Gassen und Straßen

Es wurden aber auch noch weitere Flächen in Unterführungen, Gassen und Straßen und auch auf dem Hauptplatz freigegeben, wo die Urban-Art-Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Am Wochenende konnte man sich, ausgerüstet mit einem Übersichtsplan, auf Entdeckungsreise durch das bunte Amstetten machen und sich von den Werken inspirieren lassen.

Farbkräftige Kreidebilder, wie früher in den Fußgängerzonen auf die Asphaltflächen gemalt, sind ebenso zu bewundern wie Graffitis, bunte Wandbilder und Objekte.

„Amstetten is g’scheckat“ heißt es zum Beispiel auf einem Wandbild. Und es stimmt: Amstetten ist bunter geworden.