Bezirksalarmzentrale Amstetten wird personell aufgestockt

Erstellt am 20. Januar 2022 | 05:01
Lesezeit: 2 Min
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Freuen sich über die personelle Aufstockung in der Bezirksalarmzentrale (von links): Bürgermeister Christian Haberhauer, Bürgermeister Johannes Heuras, Amstettens Feuerwehrkommandant Anrdeas Dattinger, BAZ-Verantwortlicher Jürgen Glinzinger, Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber.
Foto: Knapp
Viel mehr Aufgaben: Bisher teilten sich drei hauptamtliche Mitarbeiter die Tagesdienste auf, künftig werden es vier sein.
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In der Bereichsalarmzentrale (BAZ) bei der Feuerwehr Amstetten laufen alle Notrufe aus dem Bezirk Amstetten, der Statutarstadt Waidhofen und aus dem Bezirk Scheibbs ein. „Die BAZ ist daher rund um die Uhr von speziell geschulten Mitarbeitern besetzt, die die rund 125 Feuerwehren im Einzugsbereich koordinieren.

Von 6 bis 19 Uhr sind hauptberufliche Mitarbeiter im Einsatz, abends und an Wochenenden freiwillige Mitarbeiter“, berichtet Feuerwehr-Bezirkskommandant Rudolf Katzengruber. Das hauptamtliche Team, das tagsüber die Notrufe entgegennimmt, bestand bislang aus drei Personen, für die Personalkosten kommt die Stadt Amstetten auf. Diese Regelung wurde im Jahr 1991 getroffen. „Doch seitdem sind die Aufgaben in der Bereichsalarmzentrale viel umfangreicher geworden und die Zahl der Notruf hat sich fast verdreifacht“, sagt Amstettens Feuerwehrkommandant Andreas Dattinger.

Auch die Überwachung der automatischen Brandmeldeanlagen (TUS), wie sie größere Betriebe besitzen, erfolge ja von der BAZ aus. Es sei daher dringend notwendig gewesen, einen vierten hauptamtlichen Mitarbeiter zu engagieren. Die Stadt Amstetten wollte die zusätzlichen Kosten allerdings nicht allein tragen, zumal ja alle Gemeinden vom reibungslosen Funktionieren der BAZ profitieren. „Und deshalb habe ich Kontakt mit den Bürgermeistern gesucht und sie gebeten, sich finanziell zu beteiligen“, berichtet Stadtchef Christian Haberhauer.

Und er stieß mit diesem Anliegen nicht auf taube Ohren. „Es geht schließlich darum, die Sicherheit unserer Bevölkerung auch künftig zu gewährleisten. Im Notfall ist jeder froh, wenn die Einsatzkräfte rasch zur Stelle sind“, sagt Oed-Oehlings Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer. Auch St. Peters Bürgermeister Johannes Heuras sieht das so: „Die BAZ ist eine wichtige Einrichtung, wir tragen gerne unseren Teil dazu bei.“ Die Kosten belaufen sich auf rund 45.000 Euro jährlich.

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