Stege der Euratsfelder Wanderwege sind erneuert

Erstellt am 21. April 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
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Beteiligt waren die Feuerwehren Ulmferfeld-Hausmening, Neuhofen, Amstetten, Preinsbach, Edla-Boxhofen und Euratsfeld und Helfer des Vereins Schönes Euratsfeld. Übrigens: Die Streckenprofile der vier Euratsfelder Wanderwege sind über Mostviertel Tourismus abrufbar.
Foto: Foto Führer
Feuerwehr und der Verein Schönes Euratsfeld errichteten neue Stege für Euratsfelder Wanderwege.
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Einen Einsatz beziehungsweise eine Übung der besonderen Art gab es am Samstag in Euratsfeld. Mit Unterstützung vom Verein Schönes Euratsfeld (VSE) erneuerte der Technische Zug der Bereitschaftsgruppe der Bezirksfeuerwehr vier Stege. Drei davon am Ferndorf-Bach nahe Stelzberg, einen beim Altstoffsammelzentrum. Organisiert wurde die Aktion von Projektleiter Willi Katzengruber vom VSE. Die Flussüberquerungen waren durch das vorjährige Hochwasser zerstört worden und sind Teil diverser Wanderwege. „Der Steg hier war früher ein Kirchenweg und verbindet Straßhof, Hamet und Stelzberg“, erklärte Grundbesitzer Wolfgang Gstettenhofer in Straßhof.

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Neben einem der Stege errichtete die Feuerwehr kurzerhand noch aus dem vorhandenen Holz ein rustikales Bänkchen, das Wanderer zur Pause einladen soll.
Foto: Führer

Um 7 Uhr starteten die Arbeiten, um 13 Uhr waren sie abgeschlossen. „Geleitet wurde die Übung vom Technischen Zug unter Erich Tischberger. Insgesamt haben 36 Feuerwehrmitglieder und zehn Helfer aus Euratsfeld die Arbeiten erledigt“, berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber.

Es habe sich um eine gute Übung gehandelt, wie im Katastrophenfall rasch behelfsmäßige Brücken errichtet werden können. Sehr erfreut über die Unterstützung der Feuerwehr zeigt sich auch VSE-Obmann Andreas Haag: „Es war eine immense Arbeitsersparnis für uns. Die Erneuerung der Stege hätte sonst Monate gedauert.“

Er wies auch darauf hin, dass der VSE vor Kurzem mit Unterstützung der NÖ Dorferneuerung die Wanderwege neu beschilderte und einige Wege neu verlegt werden mussten. „Ich bedanke mich hier bei den Bauern am Hochkogel für diese Möglichkeit“, unterstreicht Haag.

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