„Flashdance“: Triumphale Premiere

Erstellt am 11. August 2014 | 10:41
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Foto: NOEN, Mag. Gerhard Sengstschmid
Das Sommermusical Amstetten punktet mit dem fetzigen, energievollen Stück „Flashdance“ und sorgt für pure Begeisterung. Der Kartenverkauf läuft auch hervorragend.
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Mehr geht wirklich nicht: In der diesjährigen Sommermusical-Produktion wurde alles Denk- und Menschenmögliche umgesetzt, um eine entsprechende Supershow bieten zu können.

Spektakuläre, vergnügliche und fantasievolle Produktion

Schon bei den ersten Bildern des Musicals „Flashdance“ ist man von den Möglichkeiten der LED-Wände überwältigt und erlebt ein Feuerwerk an Eindrücken. Die neue Technologie ermöglicht einen rasanten Szenenwechsel.

Regisseur Werner Sobotka, der nun bereits die achte Inszenierung für den Musical Sommer Amstetten abliefert, Choreograf Ramesh Nair und Musicalchef Christian Frank haben eine spektakuläre, vergnügliche und fantasievolle Produktion geschaffen, lautet der allgemeine Tenor der Premierengäste.

„Flashdance ist fetzig, energiereich, dynamisch“

„Hier hat sich Regisseur Sobotka austoben dürfen. Er hat die Geschichte des einfachen Mädchens Alex Owens, deren Traum es ist, eine professionelle Tänzerin zu werden, ganz nahe an den Zuschauer gebracht. Sobotka ist hier wieder ein Meisterwerk gelungen“, so Generaldirektor Hubert Schultes, ein langjähriger Stammgast und Musicalfan. In der Tat brennt ein Feuerwerk an Einfällen ab, technisch ein Wunderwerk, was da alles abläuft.

„Flashdance ist fetzig, energiereich, vergnüglich, dynamisch und sehr effektvoll“, fasst es Landtagspräsident Hans Heuras kurz und bündig zusammen. Begeisterung lösen die zahlreichen Tanznummern aus. „Flashdance“ ist offensichtlich ein Musical, in dem der Tanz im Fokus steht und in dem eine Tanznummer die andere jagt.

Schnell und auf den Punkt gebracht formuliert es Gottfried Steinecker. „Hier agiert ein höchst professionelles Tanzensemble. Fabiana Denicolo gibt eine imponierende Alex. Die unvermeidliche Schlussszene mit dem prickelnden Wasserschwall ist Weltklasse“.

Auch Sozialkritik kommt im Stück vor

In der Tat ist alles ungemein zärtlich ausmodelliert. Neben Action-Höhepunkten gibt es auch poetische, ja fast zärtliche Szenen zu genießen. Sozialkritik kommt auch vor. Und die Musik? „Energische Musiknummern wie „What A Feeling“, „Maniac“, „I Love Rock & Roll“ und „Gloria“ lösen nicht nur Erinnerungen an die Achtzigerjahre aus, sie sind taufrisch in die Gegenwart transferiert.

Thomas Sykora, ebenfalls ein häufig gesehener Gast, formuliert kristallklar: „Eine höchst professionelle, imponierende Produktion. Mitreißend und schwungvoll. Beeindruckend.“ Es gab Standing Ovations.

Übrigens nahm nach der Premiere der Run auf die Tickets noch mehr Fahrt auf. Mit Sonntag, 24. August, wurde nun die letztmögliche Zusatzvorstellung für den Verkauf freigegeben. „Das ist die ultimativ letzte zusätzliche Vorstellung. Mehr kann es nicht mehr geben“, sagt Intendant Johann Kropfreiter.

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