Familienverband Mostviertel: Fotochallenge zum Vatertag. Der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten lädt anlässlich des Vatertags am 14. Juni dazu ein, gemalte Bilder, Erzählungen, Fotos oder Gedichte vom gemeinsamen Papa-Kind-Tag einzusenden.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 10. Juni 2020 (12:58)
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Gesucht: Bilder, Zeichungen, Erzählungen oder Gedichte zum Vatertag.
BilderBox.com

Die Einsendungen bitte per E-Mail an info-noe@familie.at, Einsendeschluss ist der 22. Juni. Diese Erinnerungen an den Vatertag oder einen anderen schönen Gemeinschaftstag werden auf der Website des Katholischen Familienverbandes veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es bei der Fotochallenge außerdem ein REELOQ (Fotoequipment).


Weiters gibt es einen Papa-Falter, der dazu einlädt, „eine Papa-Zeit samt Papa-Kind-Vertrag zu gestalten“. Das ist für die Sommerzeit laut Familienverband eine schöne Freizeitbeschäftigung und kann ebenfalls bei der Familienorganisation bestellt werden. 


Außerdem bewirbt der Familienverband wieder die erlebnisreichen Papa-Tochter- bzw. Papa-Sohn-Wochenenden, die im Juli und im August stattfinden. 

Infos: www.vaterkind-camp.at

"Vätern Rolle ihres Lebens ermöglichen"


Markus Mucha, Vorsitzender des St. Pöltner Familienverbandes: "Wie beim Muttertag lädt uns dieser Tag ein, uns bei den Papas zu bedanken und ihnen zu zeigen, wie wichtig sie für uns sind und ihnen Danke zu sagen, für das, was sie für uns leisten." Umgekehrt hoffe er auf ein Umdenken: Betriebe, Gesellschaft und Politik sollen den Vätern ermöglichen, "die Rolle ihre Lebens nicht zu verpassen".

Was brauchen Väter?

 „Mehr Teilhabe der Väter in der Kindererziehung ist der Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf", erläutert Mucha. Was brauchen Väter? Wichtig sei die frühe Bindung zu den Kindern. Sie müssten weiters Zeit mit Kindern verbringen, aber nicht „nur“ mit Spielen. Kinder würden spüren, wenn Väter auch in schwierigen Zeit da sind und Mütter bräuchten Verlässlichkeit von Vätern. Mucha erinnert daran, dass noch immer sehr wenige Väter in Karenz gehen und das dies nicht nur an der Unwilligkeit von Männern scheitert, sondern auch an Zwängen der Arbeitswelt. „Solange die Softskills, die im Rahmen einer Karenz von Frauen und Männern erworben werden, nicht auch in der Arbeitswelt wertgeschätzt werden, wird unsere Gesellschaft weiter schrumpfen, emotional verarmen und erkranken.“