FPÖ hält Ausreisekontrollen für "Drangsalierung"

Von der FPÖ kommt wenig überraschend Kritik an den Ausreisekontrollen aus dem Bezirk Amstetten. Für Nationalrätin Edith Mühlberghuber sind sie nur „Zwangsmaßnahmen, um Ungeimpfte unter Druck zu setzen.“

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 10:08
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FPÖ Familiensprecherin und Nationalrätin Edith Mühlberghuber aus Haidershofen.
Foto: FPÖ

 „Am Montag ist Allerheiligentag, also auch ein langes Wochenende für die vielen berufstätigen Eltern, doch durch einen weiteren Willkürakt versauen ÖVP und Grüne vielen ihre Pläne. Das Drangsalieren der österreichischen Bevölkerung geht munter und völlig evidenzbefreit weiter. Gesunde Menschen werden ihrer Grund- und Freiheitsrechte beraubt“, sagt die FPÖ-Familiensprecherin.

Tatsächlich seien, so Mühlberghuber, laut aktuellen AGES-Daten lediglich 0,6% der Amstettner Bezirksbevölkerung positiv auf das Coronavirus getestet worden, in totalen Zahlen 679 Personen von rund 116.600 Einwohnern (laut Stand 28.10 sind im Bezirk Amstetten 902 Personen infiziert. Anmerkung der Redaktion). 

„Kurz gesagt: 99,4 % der Menschen in Amstetten sind gesund! Das als Anlass für derartige Zwangsmaßnahmen zu nehmen, zeigt klar auf, dass es ÖVP & Co. nur darum geht, weiterhin Druck auf Ungeimpfte auszuüben. Wer sich nicht beugt, wird bestraft und ausgegrenzt“, so Mühlberghuber.