SPÖ wertet die neuen Pläne als Erfolg ihrer Kampagne

SPÖ sieht es als ihren Verdienst, dass es in Amstetten weiterhin ein Freibad geben wird. Ganz zufrieden mit den neuen Plänen sind sie dennoch noch nicht.

Red. Amstetten Erstellt am 09. Oktober 2021 | 11:48
Freibad Amstetten: SPÖ wertet die neuen Pläne als Erfolg ihrer Kampagne
Bernhard Wagner und Stadträtin Elisabeth Asanger orten bei den Badplänen noch immer Verbesserungsbedarf.
Foto: SPÖ

„Dass es in Amstetten weiter ein Freibad geben wird, ist auf der politischen Ebene ein Verdienst der SPÖ, denn noch vor ein paar Monaten präsentierten ÖVP und Grüne Abrisspläne für das Freibad. Seite an Seite mit den Amstettnern haben wir dann um unser Freibad gekämpft und am Ende konnten wir uns durchsetzen“, sagt SPÖ-Baustadtrat Bernhard Wagner.

Man habe seit Beginn der Debatte eine Lösung gefordert, bei der alle Bürger auf ihre Kosten kommen. Ganz zufrieden ist die SPÖ mit den neuen Plänen aber noch immer nicht. „Ein neues 25-Meter Schwimmbecken, ein abgetrenntes Erlebnisbecken und auch die Rutschen gibt es, dank uns, im neuen Konzept. Leider wird der Freibad-Bereich aber deutlich verkleinert, sodass Liegeflächen oder Ruhezonen nur stark eingeschränkt zur Verfügung stehen. Besonders sauer stößt mir auf, dass es in Amstetten keine Sauna mehr geben wird. Das ist für mich ein No-Go“, stellt Wagner klar.

Auch für SPÖ-Stadträtin Elisabeth Asanger braucht es in den Feinplanungen für das Bad noch einige Verbesserungen. „Für mich ist dabei wichtig, dass es sowohl für die Jugendlichen genug Raum gibt, als auch genügend Ruheflächen, um entspannend zu können und einen angenehmen Tag zu verbringen. Zudem muss die Barrierefreiheit im Bad sichergestellt sein, sodass auch alle Menschen das Bad nutzen können“, sagt Asanger. Die SPÖ werde sich weiterhin konstruktiv einbringen, um eine bestmögliche Lösung zu finden.