Helfer für Teststraßen im Bezirk Amstetten gesucht!. Angebot ist groß, der Andrang auch. Es werden daher viele Helfer benötigt.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 10. Februar 2021 (04:57)
Am Samstag bildete sich vor der Eishalle in Amstetten eine längere Warteschlange. Rund 800 Personen ließen sich an diesem Tag testen.
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Die Gemeinden im Bezirk haben das Testangebot aufgrund der Öffnung der Geschäfte und vor allem der persönlichen Dienstleistungsbetriebe enorm ausgeweitet (siehe Grafik/Liste unten). Am Montag gab es bereits in 15 Kommunen zu unterschiedlichen Zeiten Teststraßen und es kommen ständig neue hinzu.

Corona-Teststraßen im Bezirk Amstetten ab 8.2.2021
NÖ Gemeindebund

Die Öffnungszeiten sind so aufeinander abgestimmt, dass Bürger von Montag bis Samstag die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. Der Andrang war am Samstag und auch am Montag groß. Vor der Eishalle in Amstetten bildete sich am Samstag eine längere Warteschlange. Die Bürger waren aber sehr diszipliniert und hielten den vorgegebenen Sicherheitsabstand ein.

Etwa 800 Personen ließen sich laut Auskunft der Stadt am Samstag in Amstetten testen, im Bezirk waren es insgesamt 2.702, nur vier waren Coronapositiv. Für Montag vermeldet Bürgermeister Christian Haber- hauer aus Amstetten 1.058 Tests.

„Am Anfang hat sich eine Schlange vor der Eishalle gebildet, da gab es schon Wartezeiten von bis zu 45 Minuten, gegen Mittag hin waren es dann nur noch 20 Minuten“. Der Stadtchef rechnet, dass auch künftig eher vor dem Wochenende und zu Wochenbeginn mehr Menschen testen gehen werden. Insgesamt wurden laut Dashboard des Landes am Montag im Bezirk 2.778 Menschen getestet, acht davon positiv.

Teststraßen mehrere Monate im Einsatz

Der designierte Gemeindebundpräsident, Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl, geht davon aus, dass die Teststraßen einige Wochen bis Monate aufrechterhalten werden müssen, bis eben die Impfungen greifen. Das stellt die Gemeinden natürlich vor allem in Sachen Testpersonal vor große Herausforderungen: „Wir werden daher viele Freiwillige benötigen, die uns beim Testen unterstützen. Melden kann man sich dort, wo es Teststraßen gibt, auf den Gemeindeämtern. Jeder Helfer ist willkommen. Es gibt auch eine Freiwilligenentschädigung“, sagt der ÖVP-Politiker.

St. Peters Bürgermeister Johannes Heuras spricht den rund 90 Helfern, die in der Teststraße in seiner Gemeinde Dienst tun, großes Lob aus. „Ich habe in den vergangenen zwei Wochen selbst öfter mitgearbeitet und weiß, dass die Aufgabe nicht einfach ist. Daher möchte ich mich für das freiwillige Engagement ausdrücklich bedanken.“

Für Unternehmen, die selbst testen, hat die Wirtschaftskammer nun ja eine Entschädigung angekündigt. Sie erhalten pro durchgeführten und angemeldeten Test zehn Euro vom Bund. Es gibt auch Gespräche in der Amstettner Wirtschaftskammer, eine eigene Teststraße einzurichten. Die Entscheidung darüber fällt diese Woche.

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