Aktivisten stürzten sich in die kalte Ybbs. Die Bürgerinitiative Pro-Ybbs weist alljährlich mit ihrem traditionellen Dreikönigsschwimmen darauf hin, wie wichtig es ist, intakte Lebensräume für Fische, Insekten, Vögel und andre Tiere zu erhalten. Coronabedingt fand der Event heuer in reduzierter Form statt.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 07. Januar 2021 (09:55)
Reduziertes Dreikönigsschwimmen der Bürgerinitiative Pro-Ybbs: Obmann Gerald Mevec (Mitte) und zwei andere Aktivisten stürzten sich in die kalten Fluten der Ybbs.
Jonathan Hochstöger

 "Vor allem die die Flüsse und Bäche sind wahre Lebensadern, wenn sie in ihren vielfältigen Strukturen bewahrt werden. Gerade die Ybbs durchfließt verschiedene Landschaftstypen. Diese Wechselwirkung von Fluss und Landschaft ermöglicht eine große Lebens-Vielfalt. Den guten oder schlechten Zustand zeigen uns Tiere am oberen Ende der Nahrungskette: Raubfische wie zum Beispiel der der Huchen, oder auch Vögel wie der Flußuferläufer und der Eisvogel. Es ist wichtig, dass wir künftig wieder mehr Vögel, Fische und Insekten in den Landschaften sehen", sagt Bürgerlisten-Obmann Gerald Mevec. 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Dreikönigsschwimmen heuer in kleinerem Rahmen durchgeführt. Mevec und zwei andere Aktivisten stürzten sich stellvertretend für viele andere Naturschützer aus dem Bezirk in das eiskalte Wasser der Ybbs um auf ihr Anliegen hinzuweisen.