Wieder drei Hauben für die Neuhofner „Palme“. Vor allem Weinkarte und Speisen konnten Restaurantguide "Gault Millau" überzeugen. Landhaus Stift Ardagger erhielt eine Haube.

Von Peter Führer. Erstellt am 05. Dezember 2020 (15:11)
Theresia Palmetzhofer freut sich über drei Hauben von "Gault Millau".
Doris Schwarz-König

Mit 15,5 von 20 möglichen Punkten zeichnete der Restaurantguide „Gault Millau“ das Gasthaus „Zur Palme“ von Theresia Palmetzhofer aus. Damit liegt das Restaurant mit drei Hauben wieder an die Spitze der Bezirks-Gastronomie. „Das ist natürlich eine sehr schöne Bestätigung für unsere Arbeit. Es ist das vierte Mal, dass wir Hauben bekommen“, freut sich Palmetzhofer.

Erfolgsrezept: edler Tropfen, feine Speisen

Besonders lobte der Restaurantguide die umfangreiche und begeisternde Weinkarte.  „Essen und guter Wein - das gehört für mich einfach zusammen“, betont Theresia Palmetzhofer, die stets über ein Sortiment von mehr als 200 verschiedenen Weinen verfügt. 

Doch auch die Speisen seien es wert, in das niederösterreichische Neuhofen an der Ybbs zu reisen, schreibt „Gault Millau“. Und hob das Oktopus-Carpaccio mit Kircherbsen und eingelegten Zwiebeln, die kräftige Fischsuppe mit Garnelen, den Kalbsrücken oder die Lachsforelle mit Emmer-Reis und Karfiol hervor. 

Großer Fokus gilt der heimischen Küche. Auch Spezialitäten-Wochen stehen immer wieder auf dem Programm, etwa Wildwochen. Aus der aktuellen Schließung der Gastronomie machen Palmetzhofer und ihr Team das Beste. „Ich nütze die Zeit dafür, den Lehrlingen die Zubereitung neuer Spezialitäten zu zeigen. Zum Beispiel Kärntner Kasnudeln“, verrät sie. Zwar ist das Gasthaus für Besucher geschlossen, eine Speisen-Abholung ist allerdings möglich.

Ebenfalls von „Gault Millau“ ausgezeichnet wurde das Landhaus Stift Ardagger. Dank 11,5 von 20 Punkten konnte man sich über eine -Haube freuen. Dabei lobte der Restaurantführer: „Rindsuppe mit Leberknödel oder Frittaten, Schweinebraten mit Erdäpfelknödel und lauwarmem Speck-Krautsalat oder Backhenderl mit Erdäpfel-Vogerlsalat gelingen in verlässlich hoher Qualität. Dazu ein frisch gezapftes Bier oder ein Glas Sauvignon Blanc. Oder vielleicht doch einen Most, der hier mit einer Hingabe gepflegt wird, wie nur an wenig anderen Orten in unserem Land.“