Oed-Öhling: Glasfaserausbau & Straßenprojekte im Fokus. nöGiG startet Internetausbau. In Oed wird B1 saniert und Nebenanlagen werden neu gestaltet.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. Februar 2021 (05:08)
Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Gemeinderat David Kalteis vor dem Konzept für die Gestaltung der Nebenanlagen in Oed.
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Die Landesgesellschaft nöGIG steht in den Startlöchern, um in der Gemeinde mit dem Ausbau des Glasfasernetzes zu beginnen. Start wird sein, sobald die Witterung es zulässt. „Damit verbunden sind natürlich auch eine Menge Straßenbauarbeiten, denn dort, wo wir noch keine Leerrohre verlegt haben, muss natürlich aufgegraben werden“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

220.000 Euro Unterstützung vom Bund helfen

Die Gemeinde wird diese Baustellen gleich dazu nützen, um notwendige Einbauten – Wasserleitungen, Kabel für Straßenbeleuchtung etc. – zu verlegen. Da hilft, dass Oed-Öhling aus dem neuen Unterstützungspaket des Bundes rund 220.000 Euro erhält. „Dieses Geld können wir natürlich gut gebrauchen“, sagt Hinterholzer.

In Öhling steht ab Frühjahr aber auch die Erhöhung der Landesstraßen L 2608 und L 89 im Bereich des Landschaftsprojekts Url auf dem Programm, und in Oed wird nach den Kanalbauarbeiten im Vorjahr mit der Sanierung der Fahrbahn begonnen. Rund 200.000 Euro wird das Land in die beiden Projekte investieren.

In Oed kommen aber auch auf die Gemeinde beträchtliche Ausgaben zu, denn es müssen auch die Nebenanlagen neu gestaltet werden. Die Arbeiten übernimmt zwar die Straßenmeisterei, das Material muss aber die Gemeinde zur Verfügung stellen. „Landschaftsplaner Christian Winkler hat uns da einen Plan erarbeitet. Wir haben dabei versucht, die Wünsche der Anrainer so weit wie möglich zu berücksichtigen. Insgesamt wird es eine sehr gefällige Gestaltung werden mit Bäumen und Rabattln“, sagt Hinterholzer.

Neues Wohnhaus und ein Ortsplatz

In Oed ist noch ein anderes Projekt in der Pipeline. Die Genossenschaft MBG hat das Nefischerhaus gegenüber dem Sturmhof erworben und bereits abgerissen. Dort soll ein Wohngebäude entstehen.

„Natürlich wird es barrierefrei sein und mein Wunsch wäre, dass es ein Haus der Generationen wird, mit Bewohnern von Jung bis Alt. Im Erdgeschoß sollen auch Geschäftslokale für Dienstleister und Büros entstehen.“Heuer wird geplant, nächstes Jahr gebaut. Ein Grundtausch macht es übrigens auch möglich, das neue Haus von der Straße nach hinten zu rücken.Davor soll ein kleiner Ortsplatz entstehen.