Breitband auch für Häuser in Zeillern

Erstellt am 16. März 2022 | 04:17
Lesezeit: 2 Min
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Der Bereich Luppenberg soll schon im kommenden Jahr ausgebaut werden. Voraussetzung ist die Förderzusage des Bundes. 
Foto: Gemeinde Zeillern
Gemeinde Ardagger hängt Liegenschaften im Grenzbereich ans Glasfasernetz.
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Der Gemeinderat in Ardagger beschloss in der Sitzung am Donnerstag den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes in den Siedlungen Kirchfeld und Bach und dann in Randbereichen von Ardagger. Mit der Gemeinde Zeillern wurde dabei eine Vereinbarung abgeschlossen, Häuser im Randgebiet ebenfalls ins Breitbandnetz der Gemeinde Ardagger aufzunehmen.

Das betrifft vorrangig die Bereiche Luppenberg und Friedlmühle und in einer zweiten Tranche dann Dorf, Destelberg, Engersdorf, Edla Gebetsberg und Lemberg sowie Teile von Schörghof. „Insgesamt werden es rund 90 Liegenschaften sein. Es macht einfach Sinn, denn in Luppenberg sind wir mit der Glasfaserleitung rund 200 Meter vom ersten Zeillerner Haus entfernt. Zeillern selbst müsste eine zwei bis drei Kilometer lange Leitung bauen“, erklärt Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl. Voraussetzung für den Ausbau, der im Herbst 2022 beginnen und dann vor allem 2023 erfolgen soll, ist allerdings eine Förderzusage des Bundes.

Zeillerns Bürgermeister Friedrich Pallinger berichtet, dass es in der Vorwoche bereits eine erste Infoveranstaltung für Anrainer gab.

Eine Aufnahme ins Ausbauprogramm der nöGiG ist in Zeillern übrigens in den nächsten drei Jahren nicht in Sicht. „Dafür ist der Ortskern von der A1 zu gut versorgt. Wir sind aber in Gesprächen, ob wir für Ludwigsdorf und Oberzeillern eine andere Lösung finden“, berichtet der Bürgermeister.

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