Ein Fest der Superlative in Neustadtl

Gemeinde hat im kommenden Jahr Großes vor. Der 875. Geburtstag soll eine Woche lang gefeiert werden – vom Night Run bis zum Sternmarsch.

Erstellt am 24. November 2021 | 03:00
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Präsentieren das Logo zu „875 Jahre Neustadtl“ (von links): Vizebürgermeister Lukas Zeilinger, Bürgermeister Franz Kriener, Pfarrer Kasimir Kwiecien und Pfarrgemeinderats-Obfrau Gerlinde Pollak.
Foto: Führer

Eine Woche lang wird in Neustadtl im kommenden Jahr gefeiert. Von 14. bis 21. August begehen Gemeinde und Pfarre den 875. Geburtstag. „Es hat eine 800-Jahr, eine 830-Jahr-, eine 850-Jahr-Feier gegeben. Jetzt peilen wir das nächste Jubiläum an“, blickt Bürgermeister Franz Kriener den Feierlichkeiten entgegen.

Für die Umsetzung orientiert man sich besonders am Neustadt-Treffen im Jahr 2008. Dieses sei in der Bevölkerung nach wie vor sehr präsent. „Der Wunsch ist, dass es wieder so ein großes Fest wird. Wenn wir feiern, dann richtig“, sagt Kriener.

Und das bedeutet keine traditionelle Veranstaltung mit Zeltfest und Musik, sondern ein abwechlsungsreiches Programm. Gestreckt auf acht Tage, beginnend mit der Eröffnung und der Einweihung des Pfarrsaales. Am neuen Ortsplatz sind „Standln“ geplant. „Es soll von 10 Uhr Vormittag bis abends ein Markttreiben geben, das von Vereinen, Feuerwehr, Schulen, Jägern, Selbstvermarktern, Gewerbetreibenden und der Gastronomie betrieben wird. Wir wollen aber auch die gesamte Infrastruktur, die in den vergangenen Jahren in der Gemeinde geschaffen wurde, für Veranstaltungen nützen. Dazu gehört zum Beispiel die Sportanlage oder die Mittelschule“, gibt Kriener weiter Einblicke in die Planungen.

Programm soll imFrühjahr 2022 stehen

Gespräche mit Vereinen sind jedenfalls bereits erfolgt. Bis Februar oder März soll das Programm fixiert sein. Einige Highlights stehen schon fest. „Es wird einen Night Run, organisiert vom Lauftreff, geben. Die Senioren feiern ihren 50. Geburtstag und die Musik hat Ideen für einen Sternmarsch“, verrät Kriener erste Details. Außerdem angedacht: eine Lesung bei der 125 Jahre alten Schiller-Eiche und ein Kindertag. „Wir wollen acht Tage lang feiern und neue Wege gehen. Dafür sollte sich wirklich jeder Urlaub nehmen“, unterstreicht Kriener.

Auch optisch sollen Akzente mit Bannern und – bei der Kirche – mit einem Blumenschmuck zu „875 Jahre“ gesetzt werden. „Natürlich sind wir auch auf weitere Ideen der Vereine gespannt. 2022 soll uns wieder fesseln, vielleicht brauchen wir das nach der Pandemie auch wieder“, bringt es der Bürgermeister auf den Punkt.