Fellner folgt Leutgeb nach

Erstellt am 03. November 2014 | 10:45
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Foto: NOEN, Rittmannsberger
Der langjährige SPÖ-Obmann Adolf Leutgeb gibt Amt bereits jetzt an Helmut Fellner ab, die offizielle Wahl erfolgt im Zuge der Generalversammlung Anfang Jänner.
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Zu einem Wechsel an der Spitze der SPÖ Ortsgruppe Biberbach kam es vergangene Woche. Nach 16 Jahren löst Helmut Fellner den bisherigen Obmann Adolf Leutgeb ab, die offizielle Übergabe erfolgt jedoch erst am 4. Jänner bei der Generalversammlung. Um im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen gut aufgestellt zu sein, erfolgte bereits jetzt der Wechsel.

Designierter Nachfolger seit 1995 in Ortspartei

Der scheidende Obmann war bereits seit 1984 Mitglied im SP-Vorstand, seit 1998 stand Adolf Leutgeb der Partei vor. Durch seine Funktion als geschäftsführender Gemeinderat, die er seit 2000 innehatte, konnte die SPÖ, nicht zuletzt durch die eher zurückhaltende Oppositionspolitik, viele geforderte Gemeinderatsbeschlüsse gemeinsam mit der ÖVP umsetzen. Leutgeb will sich nun aus der Politik zurückziehen, denn es sei „Zeit für einen Generationenwechsel“.

Der designierte Obmann Helmut Fellner ist bereits seit 1995 Mitglied der Ortspartei. Der 42-jährige Biberbacher sieht seine Partei vor allem als Kontrollorgan der Gemeinde, durch seine bisherige Tätigkeit als Prüfungsausschussobmann habe er bereits einen guten Einblick in das Geschehen der Gemeinde gewonnen.

Betreuung der älteren Generation im Fokus

Im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen forciert die Partei, die aktuell vier Mandate im Gemeinderat hält, vor allem den Schuldenabbau in der Gemeinde. „Es wurde viel gemacht, jetzt ist es wichtig, die Schulden zu minimieren“, spricht Fellner die Pläne der Partei an.

Neben neuen Räumlichkeiten für die Musikschule liegt der SPÖ die Betreuung der älteren Generation am Herzen, hier ist vor allem ein Betreubares Wohnen im Fokus der SPÖ.

Seit vielen Jahren setzt sich die Partei für eine einheitliche Postleitzahl der Gemeinde ein, dieser Problematik möchte sich Fellner nun verstärkt widmen: „In Biberbach gibt es fünf verschiedene Postleitzahlen. Seit zehn Jahren versuchen wir, eine eigene Postleitzahl zu bekommen. Vor allem für die Zusteller ist es eine Katastrophe“, sagt Fellner.

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