ÖVP: Bürgermeister als Ziel in Amstetten. "Wenn ich in ein paar Wochen wieder nach Amstetten kommen, dann hoffe ich, dass ich von einem Bürgermeister Christian Haberhauer begrüßt werde!" Keinen Zweifel ließ am Mittwochabend Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner daran, was das Wahlziel der ÖVP in der Bezirkshauptstadt ist.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 09. Januar 2020 (10:24)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und VP-Spitzenkandidat Christian Haberhauer bei der Kandidatenpräsentation der ÖVP-Amstetten in der Pölz-Halle. Eindeutiges Wahlziel ist der Bürgermeistersessel.
Heribert Hudler

Die ÖVP Amstetten lud am Mittwoch im Vorfeld des Neujahrsempfangs der Bezirkspartei zur Kandidatenpräsentation in der Johann Pölz-Halle ein. 82 Männer und Frauen stehen auf der Liste. Wer  von ihnen tatsächlich in den Gemeinderat einzieht, wird erst nach der Wahl entschieden. Fix ist natürlich aber Spitzenkandidat Christian Haberhauer selbst, der im Gespräch mit Moderator Tom Bläumauer "100-prozentiges Engagement für die Stadt" versprach. "Wir wollen Amstetten wieder besser machen!" Als Ziele nannte er unter anderem die Attraktivierung der Innenstadt und wie die Lösung der Verkehrsprobleme. "Das ist möglich, wenn man mit Grundeigentümern das Gespräch sucht!" Stärken will Haberhauer auch die Ortsteile. 

Der ÖVP-Spitzenkandidat hat auch prominente Unterstützer wie etwa Business-Angel Michael Altrichter und Günter Sterlike vom ÖBB Immobilienmanagement. "Das Quartier A ist zukunftsorientiert und es kann etwas Großes daraus werden, wenn man in Amstetten die richtigen Menschen ans Ruder kommen lässt", erklärte dieser bei der Kandidatenpräsentation. 

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner machte wenig später auch beim Neujahrsempfang der Bezirks-ÖVP noch einmal unmissverständlich klar, was das Ziel in Amstetten ist: das Bürgermeisteramt! "Wir haben nach langer Zeit realistische Chancen darauf, weil wir erstmals seit langer Zeit einen wirklich charismatischen Spitzenkandidaten haben!" Haberhauer habe eine unglaublich gewinnende Art und gehe auf die Menschen zu. "Dass er seinen Job aufgegeben hat, um sich zu 100 Prozent auf die Stadt zu konzentrieren, zeigt, wie ernst er es damit meint."

Für die Landeshauptfrau ist auch klar, dass es unter ÖVP-Führung mit der Stadt aufwärts gehen würde. "Denn während die SPÖ Amstetten nur verwaltet, ist es unser Ziel, aus einem Rohdiamanten einen Brillanten zu machen! Und dass wir das können, haben wir in anderen Städten, die wir gedreht haben, schon bewiesen - zum Beispiel in Wiener Neustadt." 

Mehr über die Pläne der ÖVP und die Kandidaten lesen Sie in Ihrer nächsten NÖN-Ausgabe.