Hofgarten Seitenstetten als Oase der Ruhe

Erstellt am 09. April 2022 | 04:30
Lesezeit: 2 Min
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Altabt Berthold Heigl, Obmann-Stellvertreterin Manuela Grenzlehner, Anneliese Finsel, Schriftführerin Gertrude Schmutzer, Obmann Abt Petrus Pilsinger, Christine und Stefan Nenning-Krones, Ilse Rittmannsberger-Vinkov, Franz Deinhofer, Erich Tröscher und Mathias Weis (von links) hoffen auf neue Mitglieder für den Verein „Freunde des Hofgartens Seitenstetten“.
Foto: Penz
„Freunde des Hofgartens Seitenstetten“ werben um Mitglieder und laden zur aktiven Mitarbeit im Garten ein.
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Obmann Abt Petrus Pilsinger gab am Samstag bei der 1. Generalversammlung der „Freunde des Hofgartens Seitenstetten“ in der Birnstube des Meierhofes einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung des Hofgartens, der im Jahr 1996 anlässlich des Millenniums nach alten Plänen mitsamt dem Glashaus unter Alt-Abt Berthold Heigl revitalisiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. „Es soll ein Ort der Begegnung, zum Durchatmen, ein wunderbares Umfeld für Erholung, Ruhe, Muße und auch Meditation sein“, umreißt Abt Petrus die Bedeutung dieser denkmalgeschützten, aber trotzdem einem steten Wandel unterworfenen Gartenanlage mit ihrer barocken Architektur, den Themen- und Nutzgärten oder auch dem Rosenkranzlabyrinth.

„Es soll ein Ort der Begegnung, zum Durchatmen, ein wunderbares Umfeld für Erholung, Ruhe, Muße und auch Meditation sein“

Veranstaltungs-Highlights sind der Frühlingspflanzenmarkt (heuer am 23. April), die Gartentage im Juni, die Vollmondnacht am 12. August oder auch der Kunsthandwerks- und Herbstpflanzenmarkt Anfang Oktober. Daneben gibt es auch noch das Kursprogramm der Gartenakademie – vom fachmännischen Rosenschnitt über den Bau eines Dschungelgartens oder Heckengestaltung bis hin zu herbstlicher Floristik.

Der Garten ist zwar eine Kostbarkeit, seine Erhaltung belastet das Stift wirtschaftlich aber auch. Daher haben sich eben Gartenliebhaber rund um Abt Petrus Pilsinger im Vorjahr zum Verein der „Freunde des Hofgartens Seitenstetten“ zusammengefunden, der um weitere Mitglieder wirbt. „Mit 10 Cent pro Tag und einem Jahresbeitrag von 36,50 Euro ist man dabei, zudem besteht aber auch die Möglichkeit, sich durch ganz unterschiedliche, den Garten betreffende Arbeitsleistungen einzubringen, was auch eine ganz wertvolle Unterstützung für uns darstellt“, ist Obmann-Stellvertreterin Manuela Grenzlehner für jegliche Unterstützung dankbar. Als Dankeschön gibt es für Mitglieder bei Veranstaltungen Benefits.

Für Altabt Berthold Heigl ist der Garten eine Herzensangelegenheit: „Er soll im Sinne der benediktinischen Gastfreundschaft allen Erholungs- suchenden eine Oase für Leib und Seele sein und bleiben!“

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