Oed-Öhling erhält Ortschronik. Oed-Öhlinger Chronik gibt ab Ende Oktober einen umfangreichen Überblick über die Geschichte der Gemeinde.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 26. Juli 2018 (05:33)
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Bei der Besprechung über die Ortschronik von Oed-Öhling: Buchmacher Gerhard Proksch, Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Buchmacher Matthias Koch.
Heribert Hudler

352 Seiten, rund 500 Fotos und über eineinhalb Jahre Arbeit von absoluten Profis: Die am 26. Oktober erscheinende Oed-Öhlinger Chronik ist mehr als nur ein herkömmliches Häuser- und Höfebuch. „Wer darin schmökert, kann richtiggehend durch das Buch spazieren wie durch den Ort selbst“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Entdeckungsreise durch die Vergangenheit

„Das Layout ist großzügig und seriös, gibt den Fotos Platz und damit den Lesern Raum, sich sozusagen zu bewegen: Ich meine, man trifft dabei Menschen, bleibt stehen und erinnert sich, dann stößt man auf die Ansicht eines Hauses vor einem Umbau und wundert sich – so geht man neugierig weiter und freut sich über jede Entdeckung“, sind auch die Buchmacher Gerhard Progsch und Matthias Koch überzeugt.

Wie sehr das Projekt Oed-Öhlinger Chronik den Leuten im Ort schon während der Entstehungszeit Herzensangelegenheit war, zeigt allein die Liste der Autoren und Mitarbeiter, die mehr als zehn Namen umfasst. Unter ihnen ist auch der Amstettner Historiker Heimo Cerny, der die Vierkanthöfe in der Marktgemeinde ausführlich beschreibt.

Ein weiterer Autor, Ralph Andraschek-Holzer, Leiter der Topographischen Sammlung der Niederösterreichischen Landesbibliothek, hat sich besonders der historischen Ansichten angenommen.

Die Ortschronik ist aufgeteilt in mehrere Kapitel: Römische Geschichte, die beiden Ortsteilen Oed und Öhling, die Landwirtschaft, das Gemeindeleben einst und heute, Menschen und Schicksale und ein Fotoalbum mit Bildern von einst und jetzt.

Unter den Autoren sind Altbürgermeister Peter H. Kunerth, Gemeindevorstand Mathias Hahn, Phillip Rodinger, Stefan Groh, Sophia Hanelt, Gunter Hüttmaier, Harald Lehenbauer, Josef Schlöglhofer und Tanja Gruber. Über ihre Kindheit schreibt auch Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer. Es ist ein Nachschlagewerk, das zum Schmökern anregt und dabei viele interessante Informationen über den Ort bietet.