Neues Diagnosezentrum in Amstetten: MRT bald einsatzbereit

Erstellt am 23. März 2022 | 04:39
Lesezeit: 2 Min
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Gregor Jülg vor dem MRT im neu gebauten Diagnosezentrum. In wenigen Tagen wird das Gerät einsatzbereit sein und ein Probebetrieb starten. Ab 11. April wird er dann auch für die ersten Kunden zur Verfügung stehen.
Foto: Knapp
Neues Diagnosezentrum ist fast fertig. Untersuchungen kosten 220 Euro, dafür gibt es keine Wartezeiten. Betreiber Gregor Jülg gibt Hoffnung auf Kassenvertrag nicht auf.
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Wie geplant ging der Bau des neuen Diagnosezentrums der Ärzte Gregor Jülg und Andreas Stadlbauer über die Bühne. Grund für das Projekt war einerseits, dass im alten Diagnosezentrum der Platz eng wird und dass man den Kunden künftig auch eine Magnetresonanztomographie anbieten will. Rund eine Million Euro kostet allein dieses Gerät. Schon am 28. März wird der Probebetrieb aufgenommen, ab 11. April kann sich dort jeder untersuchen lassen, der bereit ist, das aus eigener Tasche zu zahlen. „Wir hoffen natürlich, dass wir in absehbarer Zukunft einen Kassenvertrag bekommen und haben unser Diagnoseinstitut deshalb auch entsprechend der landessanitätsrechtlichen Auflagen errichtet. Wir sind also gerüstet“, sagt Jülg.

Vorerst wird jeder Kunde 220 Euro für eine Untersuchung zahlen müssen. „Der Vorteil ist, dass es keine Wartezeiten gibt und man sofort einen Termin bekommt. Der Befund wird dann am nächsten Tag online zugeschickt. Damit ist gewährleistet, dass man bei einer Verletzung früher mit einer Therapie anfangen kann, was ja auch volkswirtschaftlich gesehen sinnvoll ist“, erklärt Jülg.

Die extra weite Patientenöffnung von 71 Zentimetern garantiert eine komfortable Untersuchung, auch für Personen, die zu Platzangst neigen.

Im Sommer wird auch der Computertomograph vom alten ins neue Diagnosezentrum übersiedelt. Das Gebäude ist sehr hell und geräumig. Es stehen zwölf Kabinen für die Kunden zur Verfügung. „Es wird also kaum passieren, dass sich im Wartebereich mehrere Menschen auf einmal aufhalten“, sagt Jülg. Vier Sekretärinnen wurden für das neue Institut zusätzlich aufgenommen und das Ärzteteam auf sechs Mediziner aufgestockt.

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