St. Georgnerin schaffte Aufstieg ins Halbfinale. Die St. Georgnerin Karin Zehetner schaffte es mit ihrem A-cappella- Ensemble „Beat Poetry Club“ und einer Eigenkomposition ins Halbfinale der Fernsehshow.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 01. November 2016 (03:33)
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Viel Nervenkitzel beim Auftritt im Viertelfinale von „Die große Chance“. Am Freitag, 18. November, geht es um den Aufstieg ins Finale. Am Bild (v.l.):Nina Braith (Kaumberg) mit Fräulein Mai, Juci und Lilly Janoska (Wien),Karin Zehetner (St. Georgen) und Juror Ramesh Nair.
ORF/Richard Zirkl

Powerstimmen, groovig und soulig – so könnte man das A- cappella-Ensemble „Beat Poetry Club“ mit wenigen Worten treffend beschreiben.

Bei ihrem jüngsten Auftritt in der TV-Castingshow „Die große Chance der Chöre“, der am Freitagabend im ORF ausgestrahlt wurde, konnten sie zu viert die Juroren überzeugen. Next Stop für die ambitionierten und kreativen Damen ist das Halbfinale am 18. November.

Auftritt in der ORF-Show reizte die fünf Damen

Auf die Idee, sich bei der Show zu bewerben, kamen Karin Zehetner, Nina Braith, Ursi Wögerer, Juci und Lilly Janoska durch befreundete A-cappella-Bands. „Und außerdem hat uns die Breitenwirksamkeit einer so beliebten TV-Show gereizt“, gibt die St. Georgnerin Karin Zehetner zu.

Obwohl die junge Band schon einige Fernsehübertragungen bei diversen Festivals hinter sich hatte, war das Singen in der Show eine völlig neue Erfahrung. „Es war sehr aufregend, weil es doch wieder etwas ganz anderes ist, vor einer Jury im Fernsehen aufzutreten als vor einem Live-Konzertpublikum“, berichtet die erfolgreiche Sängerin.

2011 durfte sie als Background-Sängerin bei Nadine Beiler beim Songcontest in Düsseldorf teilnehmen und 2012 stand Karin Zehetner ein weiteres Mal mit einer Band in der ORF-Vorausscheidungsshow für die Eurovision auf der Bühne – mit Marys Broadcast Band. Schon damals fand sie es sehr spannend, Fernsehshow-Bühnenluft zu schnuppern. Umso mehr freute es sie, jetzt mit ihrer eigenen Band und mit eigener Musik in so einer großen Show auftreten zu können.

Angetreten sind die fünf Powerfrauen mit einer Eigenkomposition namens „Rumor“, die sie mit einer Mischung aus Kalkül und Bauchgefühl für die „Große Chance“ ausgesucht hatten. „Einerseits wollten wir etwas Mitreißendes singen, andererseits auch so viel wie möglich unseres persönlichen Stils präsentieren“, erklärte die Musikerin.

Eigenes Lied als große Herausforderung

Der Song „Rumor“ ist jedenfalls ein „Bandbaby“, das die fünf Damen gemeinsam aus der Taufe gehoben hatten und das sie mit voller Energie performen. „Die drei Minuten im Scheinwerferlicht des ORF-Studios vergingen wie im Flug“, berichtet Karin Zehetner. Das vierköpfige Ensemble brachte seinen Beitrag vor der Jury authentisch rüber und hatte trotz der Nervosität auch Spaß auf der Bühne.

Das Feedback der weiblichen Jurorinnen fiel deutlich besser aus als die etwas zynische Kritik von Oliver Pocher. Jedenfalls reichte es für den Aufstieg in die nächste Runde.