Amstetten: Willkommens-Kaffee für Ukraine-Flüchtlinge

Erstellt am 31. März 2022 | 18:06
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Christian Haberhauer (links) und Christian Köstler von der PfarrCaritas mit Teilnehmerinnen am ersten Willkommenskaffee im Rathauskeller.
Foto: Stadtgemeinde
Zum ersten Mal hat die PfarrCaritas heute zum "Treffpunkt Willkommenskaffee" für Ukraine-Flüchtlinge in den Rathauskeller eingeladen. Viele durch den Krieg vertriebene sind bereits in Österreich angekommen, auch in Amstetten wurden schon mehr als 20 Familien - hauptsächlich Frauen und Kinder - aufgenommen.
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 „Jeden Donnerstag, von 9 bis 11 Uhr können Geflüchtete, die aus unterschiedlichen Regionen des Landes zu uns gekommen sind, sich kennenlernen und in gemütlicher Atmosphäre austauschen“, erklärt Christian Köstler, die Beweggründe für die Gründung des Treffpunkts. „Wir werden in diesem Rahmen aber auch immer für Fragen der Helfer und der Geflüchteten zur Verfügung stehen und ihnen Hilfe und Unterstützung anbieten“, sagt der Leiter der PfarrCaritas. Auch Dolmetscher sind bei den Treffen mit dabei. Beim ersten Kaffee gab es rege Gespräche, die Flüchtlinge erzählten auch erschütternde Geschichten vom Krieg und ihrer Flucht. Natürlich sorgen sie sich um ihre Lieben, die im Land bleiben mussten.

Bürgermeister Christian Haberhauer begrüßt die Initiative. „Wir brauchen einen möglichst niederschwelligen Zugang, damit es uns gelingt, dass die Hilfe am richtigen Ort ankommt und darüber hinaus die Schutzsuchenden bei uns gut integriert werden“, sagt der Stadtchef und bedankt sich bei Köstler und allen Helfern und Helferinnen. 

Seitens der Stadt wurde ein Krisenstab eingerichtet, der sich mit Organisationen, die im Bereich der Flüchtlingshilfe arbeiten bzw. selbst Hilfsaktionen gestartet haben, austauscht.

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