Straßenränder und Spazierwege in Amstetten zugemüllt. Zu viel Abfall wird in Amstetten achtlos entlang der Grünstreifen von Straßen und auch entlang von Spazierwegen einfach weggeworfen.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 16. Juli 2021 (16:09)
Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder und Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder mit einem der "Stop-Littering"-Schilder, die die Bürger dafür sensibilisieren sollen, keinen Müll in die Landschaft zu werfen.
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"Seit der Frühjahrsputzaktion, an der sich viele Einzelpersonen und Familien beteiligt haben, um die Landschaft vom Müll zu befreien, ist es wieder zu enormen Verunreinigungen gekommen", klagen Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder und Umweltstadtrat Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder. 

Dosen, Flaschen, Jausensackerl und vieles mehr wird einfach aus dem Auto geworfen. Aber auch Spaziergänger haben offenbar keine Hemmung, ihren Müll in der Landschaft zu entsorgen oder neben ohnehin schon übervolle Abfalleimer zu werfen, anstatt ihn mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen, was ja meist kein großer Aufwand wäre. 

Um die Straßen- und Gehwegbenutzer für das Thema Umweltschutz und Mülltrennung zu sensibilisieren, werden nun in Amstetten an drei verschiedenen Standorten Hinweisschilder aufgestellt. Im Bereich der Ortseinfahrt Ardaggerstraße, dem Abzweiger Greinsfurth und entlang des Ybbsbegleitwegs sollen diese „Stop Littering“-Schilder künftig zur sinnvollen Mülltrennung und Rohstoffverwertung aufrufen.

„Denn, beispielsweise kann einer leeren Bierdose, richtig entsorgt, zum Rohstoff eines Fahrrades von morgen werden“, erklärt Hörlezeder. Und Pfaffender appelliert an die Bürger: „Wir alle wollen eine saubere Umwelt, also tragen wir dazu bei und werfen den Müll in die dafür aufgestellten Abfalleimer, anstatt achtlos in den Grünraum!"