45. Landestreffen als sauberes Feuerwehrlager. Rund 5.000 Jugendliche kommen zum 45. Landestreffen der Feuerwehrjugend nach Neuhofen/Ybbs. Auf die Abfalltrennung und -Entsorgung wird großer Wert gelegt.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 26. Juni 2017 (13:10)
Heribert Hudler
Nach der Besprechung bezüglich der Abfallentsorgung: Florian Ramsauer, Kommandant Leopold Gaizenauer, GDA-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer, Verwalter Peter Beer, GDA-Obmann Anton Kasser, Umweltgemeinderat Anton Hausberger und Kommandant-Stellvertreter Markus Nagelhofer.

Wie auch bei den vorhergehenden Landestreffen der NÖ Feuerwehrjugend im Bezirk Amstetten unterstützt der Gemeinde Dienstleistungsverband (GDA) auch die Feuerwehr Neuhofen bei der Planung einer effizienten Abfallbeseitigung.

„Wir wollen die Jugend bei dieser Gelegenheit animieren, den Abfall richtig zu entsorgen“, sagt GDA-Obmann Anton Kasser, zugleich Präsident des Vereins „Die NÖ Umweltverbände“. Die Lagerteilnehmer werden natürlich angehalten, Müll gesondert zu sammeln: Weiß- bzw. Buntglas, Metallverpackungen, Papier, Kartonagen, Restmüll, Altspeiseöl und Speisenreste. Die Lagerteilnehmer bekommen natürlich auch den Gelben Sack für Kunststoffverpackungen.

Die Feuerwehrmitglieder, die im Landesjugendlager für Recht und Ordnung zuständig sein werden, sind auch instruiert, die Lagerteilnehmer zur Abfallentsorgung anzuhalten. „Durch die saubere Trennung und das ausgeklügelte Abfallkonzept ist eine effiziente Müllverwertung und -entsorgung möglich“, sagt- GDA-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer.

„Aspekt des Recyclings wird bewusst werden“

Seitens des GDA betreut der Abfallberater Josef Pöchhacker das Feuerwehrlager. Federführender Ansprechpartner in Müllbelangen ist für den GDA Rudolf Brandstetter von der Feuerwehr Neuhofen. „Es macht Freude, die Jugend, gerade als Ehrenamtliche bei der Feuerwehr, zu unterstützen. Wie wichtig das Recycling ist, wird den Lagerteilnehmern gerade bei so einem Großprojekt, wo ja viel Müll anfällt, besonders bewusst“, sagt Pöchhacker.

„Bei dieser Veranstaltung darf die Umwelt unter dem Müll natürlich nicht leiden. Das liegt uns Verantwortlichen sehr am Herzen“, pocht auch Kommandant Leopold Gaizenauer auf die genaue Umsetzung der Mülltrennung.