Aschbacher Freibad wird saniert. Gemeinde investiert rund 1,3 Millionen Euro. Die beiden Becken werden mit Nirosta ausgekleidet und die gesamte Wasseraufbereitung wird erneuert.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 15. September 2017 (06:04)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Mit einer symbolischen Abbruchparty wurde am Samstag der baldige Start der Badsanierung gefeiert. Am 20. September sollen die Arbeiten offiziell starten.
Heribert Hudler

„Im Prinzip kann man sagen, dass es eine Generalsanierung unseres Bades ist – sowohl der Becken als auch der gesamten Technik“, sagt Bürgermeister Martin Schlöglhofer zu den bevorstehenden Arbeiten.

Das Bad hat 55 Jahre auf dem Buckel und wenn es auch in den nächsten Jahrzehnten den Aschbachern im Sommer Abkühlung spenden soll, dann sind jetzt Investitionen notwendig. Die Becken werden mit Nirosta ausgekleidet. Der alte Technikraum wird zum Ausgleichsbecken umfunktioniert. Daneben wird ein neuer Technikraum mit einer modernen Wasseraufbereitungsanlage errichtet. Das Gebäude soll außen noch vor dem Winter fertig sein, damit in der kalten Jahreszeit innen gearbeitet werden kann. Die Zeit drängt, denn im Frühjahr 2018 will man pünktlich zu Saisonbeginn wieder öffnen. Baubeginn soll schon am 20. September sein.

Die Kosten werden sich auf rund 1,3 Millionen Euro belaufen. „Wenn man davon ausgeht, dass die Anlage wieder 30 Jahre funktioniert, dann relativiert sich die Summe. Außerdem ist das Bad einfach Lebensqualität, die wir den Bürgern bieten wollen“, sagt Schlögl hofer. Am Charakter des kleinen, feinen Familienbades werde der Umbau nichts ändern.

Heuer wurden in Aschbach übrigens im Sommer so viele Badetage gezählt, wie nie zu vor: An insgesamt 79 Tagen konnten sich die Besucher ins kühle Nass stürzen.