Rathaus: Sanierung dauert bis November. Gemeinderat beschloss umfassende Renovierung. Dachkonstruktion wird überprüft und Haus erhält neuen Anstrich.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 24. Juli 2018 (05:07)
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Mitte August wird mit den Sanierungsarbeiten am Amstettner Rathaus begonnen. Das schadhafte Gesimse wird ausgebessert, das Dach neu gedeckt und dem Gebäude ein neuer Anstrich verpasst.
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In der zweiten Augusthälfte wird die Sanierung des Rathauses beginnen. Der Gehsteig ist ja schon seit April gesperrt, weil sich kleine Ziegelbrocken aus dem Gesimse gelöst haben und herabgestürzt sind. Zu Schaden kam zum Glück niemand.

Warum die Sanierungsarbeiten nicht früher starten konnten, liegt vor allem daran, dass die Firma Zambelli aus Eberstalzell, die ja schon den Rathausturm saniert hat, derzeit voll ausgelastet ist. „Es sind aber spezielle Blecharbeiten erforderlich, für die wir diese Spezialisten brauchen. Es gibt ja noch einen zweiten kleinen Turm am Rathaus. Da lässt sich nicht mit vorgegebenen geometrischen Formen arbeiten, das muss von Hand gemacht werden“, sagt Baudirektor Manfred Heigl.

Da ohnehin das ganze Rathaus eingerüstet werden muss, hat der Gemeinderat gleich umfassende Sanierungsarbeiten beschlossen. Es werden also nicht nur die Gesimse saniert, sondern es wird auch gleich die gesamte Dachkonstruktion auf mögliche Schwachstellen untersucht und das Rathaus neu eingedeckt.

Geschätzte Kosten: Rund 600.000 Euro

Zudem wird das Gebäude einen neuen Anstrich bekommen. Begonnen wird mit den Arbeiten auf der Straßenseite, danach folgt die Hofseite.

„Wir wissen natürlich, dass die Absperrung in der Rathausstraße nicht optimal ist, zumal ja auch die Firma Ellegast gerade Umbauarbeiten durchführt. Wir bemühen uns aber, wie bei allen Baustellen in der Stadt, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, sagt Heigl.

Auf den Zeitpunkt der Arbeiten am Rathaus habe man ja aufgrund der Gesimseschäden keinen Einfluss nehmen können. Dass die Baustelle sich nun über mehrere Monate hinzieht, ist natürlich eine Entscheidung der politischen Verantwortungsträger – aus Sicht des Baudirektors aber die einzig Richtige. „Natürlich hätten wir auch nur rasch die notwendigsten Arbeiten durchführen können, das wäre aber unwirtschaftlich. Mit der Generalsanierung stellen wir sicher, dass wir nicht in ein paar Jahren schon wieder Probleme haben und ein Gerüst aufstellen müssen.“

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten werden sich auf beachtliche 600.000 Euro belaufen.