Mittelschule St. Peter/Au strahlt bald in neuem Glanz

Erstellt am 20. April 2022 | 04:24
Lesezeit: 3 Min
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Die Bürgermeister der fünf Mitgliedsgemeinden verschafften sich gemeinsam einen Überblick über den Fortschritt der Bauarbeiten an der NÖMS Ramingtal: (v.l.) Bürgermeister Johannes Heuras (St. Peter/Au), Annemarie Wolfsjäger (St. Ulrich), Erwin Pittersberger (Weistrach), Karl Josef Stegh (Behamberg), Direktorin Margareta Hölzl und Schulgemeinde-Obmann Peter Hofer.
Foto: Gemeinde
Unerwartete Dachsanierung und Teuerung beim Material beschert den Gemeinden Mehrkosten von einer Million Euro.
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Die Sanierung einer Schule mit fünf Mitgliedsgemeinden ist kein alltägliches Projekt. Wenn diese fünf Gemeinden auch noch in zwei Bundesländern liegen, dann ist es ein ganz außerordentliches Projekt. Schulausschussobmann Peter Hofer präsentierte den Bürgermeistern kürzlich bei einer Besichtigung einen Zwischenstand.

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Die neue Bibliothek spielt alle Stückerl. Da macht Lesen noch mehr Spaß!
Foto: NMSRamingtal

Der erste Teil der Sanierungsarbeiten ist mehrheitlich abgeschlossen. Neben der Erneuerung der Innenräume bzw. der Fassade kam im Zuge der Bautätigkeit auch noch die komplette Sanierung des Schuldaches hinzu. Entgegen eines ursprünglichen Sachverständigengutachtens musste das Dach aus bautechnischen Gründen schlussendlich ebenfalls generalsaniert werden. „Bedenkt man die Kubatur des Gebäudes, war dies natürlich eine große zusätzliche finanzielle Belastung“, berichtet St. Peters Ortschef Johannes Heuras. Gepaart mit kleineren Überraschungen, wie sie bei der Renovierung eines über 40 Jahre alten Gebäudes anfallen können, und den generell steigenden Baustoffpreisen beläuft sich nunmehr die Gesamtkostenschätzung auf 4,98 Millionen Euro und ist damit um etwas mehr als eine Million höher als ursprünglich budgetiert. Inkludiert sind aber bereits die noch auszuführenden Arbeiten, wie die Gestaltung der Außenanlage bzw. die Erneuerung des bestehenden Turnsaales, die im Laufe des Sommers umgesetzt werden.

Die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal der NMS Ramingtal sind mit den bisherigen Bautätigkeiten sehr zufrieden. Mit der Generalsanierung wurde von beiden Bundesländern und allen fünf beteiligten Gemeinden ein klares Bekenntnis zum Schulstandort Ramingtal abgegeben. Die nunmehrigen Sanierungsschritte sorgen nachhaltig für bestmögliche Ausbildungs-Qualität an der Schule.

Schulbibliothek spielt alle Stückerl

Allen Bücherwürmern und Leseratten der Mittelschule Ramingtal bereitet vor allem die Erneuerung und Erweiterung der Schulbibliothek große Freude. Eine Vielzahl an Kinder- und Jugendbüchern hat in einem großen, hellen Raum im ersten Stock einen neuen Platz gefunden. Einige Sofas und Lesesessel laden die Schülerinnen und Schüler ein, es sich mit einem Buch in der Bücherei gemütlich zu machen.

Um es allen Lesebegeisterten zu ermöglichen, etwas Passendes zu finden, wurden sämtliche Bücher altersgerecht und nach Genre eingeordnet. Auch viele Sachbücher, passend zu den verschiedenen Unterrichtsfächern, stehen für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung. Gerade im Deutschunterricht werden immer wieder Bibliotheksstunden eingeplant, in denen die Förderung der Lesekompetenz im Vordergrund steht. Ausgestattet mit Beamer und Whiteboard, wird außerdem die Möglichkeit geboten, beispielsweise Buchpräsentationen in der Bibliothek abzuhalten. „In der Mittelschule Ramingtal sind wir darum bemüht, das Angebot in der Schulbücherei stets aktuell zu halten und unsere Kinder und Jugendlichen durch ansprechendes Lesematerial für das Lesen zu begeistern“, betont Direktorin Margareta Hölzl.

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