Neustadtl: Historisches Flair in Wiesen. Unternehmer Franz Winkler plant in Wiesen einen Gastrobetrieb im Stil der 1900er-Jahre.

Von Peter Führer. Erstellt am 23. Juni 2021 (05:12)
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Hier am Areal, mit Blick Richtung Greinburg und am Donauufer soll in den kommenden Jahren ein attraktives Ausflugsziel entstehen.
Führer, Führer

Es ist ein Mammutprojekt, das Franz Winkler in Wiesen errichten möchte. Der Unternehmer plant, am und rund um das Areal, wo sich der Schildkrötenzoo befand, der 2013 abbrannte, die Errichtung eines Gastronomie-Betriebs. Dieser soll mehr als ein „durchschnittliches“ Wirtshaus sein.

„Ausflugsziel für die ganze Familie“

„Das Ganze soll ein beliebtes Ausflugsziel für die gesamte Familie werden. Außerdem sind hier viele Radfahrer und Wanderer unterwegs, für die ein Besuch interessant ist. Immerhin befindet sich auch die Donau-Radfähre in unmittelbarer Nähe“, erklärt Winkler. Zudem soll es vor Ort auch möglich sein, Hochzeiten und Familienfeiern zu veranstalten. Des Weiteren gibt es Ideen, einen Bootssteg zu errichten oder auch Platz für Tierhaltung im Freien zu schaffen. Angedacht wird auch eine Verbindung zum Wanderweg Richtung Brandstetterkogel zu schaffen.

Der Unternehmer möchte zudem die Besucher in die Zeit rund um 1900 entführen. Seit vielen Jahren sammelt Winkler bereits allerlei Skulpturen, Brunnen, Säulen, Stein-Dekoration und vieles mehr, die hier künftig Platz finden sollen. Bis zu einer Umsetzung wird es allerdings noch Jahre dauern.

Winkler: Vision, die Nutzen haben wird

In der Vorwoche erhielt Franz Winkler allerdings den Baubescheid. Erste, vorbereitende Gelände-Arbeiten wurden bereits in der jüngeren Vergangenheit durchgeführt. „Das Ganze ist für mich eine Vision, die einen Nutzen für alle haben wird. Erstens entstehen so weitere Arbeitsplätze, zweitens ist die Region um ein sehenswertes Ausflugsziel reicher“, ist der Unternehmer überzeugt.

Er sehe keine Nachteile am Projekt. Kritik am Projekt, wie sie etwa Hans-Peter Kriener in einem Leserbrief äußert (siehe rechts), kann Winkler nicht nachvollziehen: „Es gibt von den Anrainern bis auf eine Ausnahme keine Einwände. Für mich ist die Kritik unverständlich. Der Einzige, der bis jetzt kritisiert hat, wohnt ja nicht einmal in Nähe der Projektes und besitzt ohnehin nur nicht genützte Flächen rund um das Areal“, sagt Winkler.