Brand im 6.480 Meter langen Siebergtunnel. Unter dem Titel "Brand im Siebergtunnel" fand die größte organisationsübergreifende Übung des Jahres im Bezirk Amstetten statt.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 23. Mai 2021 (09:23)

Bei dieser - jährlich stattfindenden Übung - wurde angenommen, dass im 6.480 Meter langen Siebergtunnel ein Feuer ausgebrochen ist. Es wurden entsprechend dem Alarmplan, welcher für derartige Vorfälle erarbeitet wurde, 24 Feuerwehren des Bezirks Amstetten zur Übung alarmiert.

Die beiden Zweiwege-Rüstlöschfahrzeuge aus St. Valentin und Amstetten gleisten mit ihrem Spezialfahrwerk bei den Tunnelportalen bzw. beim Bahnhof St. Valentin auf und fuhren in den Tunnel. Ebenso wurde der in St. Valentin stationierte Tunnelrettungszug mit Fahrzeugen der Feuerwehr beladen und fuhr ebenfalls in den Tunnel. Sämtliche Notausstiege wurden von den Feuerwehren besetzt, Atemschutztrupps übernahmen die Erkundung der Lage.

Ziel der Übung war - coronabedingt - eine Vertiefung für die Einsatzleitungen, um mit den hochkomplexen Abläufen im Gleisbereich und den Checklisten effizient, schnell und erfolgreich derartige Ereignisse abzuarbeiten. Weiters war eine vertiefende Zusammenarbeit der Leitstellen der Feuerwehren, der Polizei als auch der Rettungsorganisationen ein Ziel.

Nach rund drei Stunden, um Mitternacht, wurde die Übung beendet und die Westbahnstrecke wieder für den Verkehr im Tunnel frei gegeben.