Grüne: Neue Gesichter. Gerhard Haag geht mit neuem Team in den Wahlkampf. Das Ziel: vier Mandate und ein Sitz im Stadtrat.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 29. September 2014 (10:37)
NOEN, Grüne
Die Kandidaten der Grünen (v.l.n.r.): Dominic Hörlezeder, Nicole Maurhart, David Rechberger und Gerhard Haag.
Die Grünen präsentieren als erste Partei ihre Liste für die Gemeinderatswahl am 25. Jänner nächsten Jahres. „Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, ein junges und dynamisches Team zusammenzustellen“, sagt Parteichef Gerhard Haag.

„Wir bringen Erfahrung mit, aber auch neuen Schwung“

Er wird natürlich Spitzenkandidat der Grünen sein, auf Platz zwei steht der 30-jährige Landesbedienstete Dominic Hörlezeder aus Waldheim, auf Platz drei die 27-jährige Versicherungsangestellte Nicole Maurhart aus Amstetten und auf Platz vier der 19-jährige IT-HTL-Absolvent David Rechberger aus Amstetten.

„Wir bringen Erfahrung mit, aber auch neuen Schwung und neue Blickwinkel. Unser Motto für die Wahl lautet daher auch: ,Neu bewegen, neu handeln‘“, sagt Haag.

Thematisch werde man sich verstärkt mit der Verkehrssituation in Amstetten auseinandersetzen. „Denn wir wissen, dass viele Bürger mit dem Einbahnsystem unzufrieden sind. Wenn man etwa aus der Kirchenstraße kommt und Richtung Krautberg will, muss man durch die halbe Stadt fahren. Und die Alte Zeile ist ein Nadelöhr. Wenn es sich dort staut, dann hängen auch Einsatzkräfte fest“, sagt Haag.

Kritik: Zu wenig Werbung für den öffentlichen Verkehr

Die Grünen plädieren dafür, das Verkehrskonzept wieder einmal von auswärtigen Spezialisten unter die Lupe nehmen zu lassen. „Vielleicht sind ja doch Verbesserungen möglich“, sagt Haag. Zu wenig Werbung wird nach Ansicht der Grünen von der Stadt für den öffentlichen Verkehr gemacht. „Auch da wollen wir Initiativen starten“, sagt Haag.

Das Ziel der Grünen für die Gemeinderatswahl ist die Verdoppelung ihrer zwei Mandate und somit ein Sitz im Stadtrat.

Raphael Lueger wird zwar noch auf der Liste der Grünen aufscheinen, aber auf einem der hinteren Plätze. Seine Arbeit in Wien lässt sich mit einem politischen Engagement in Amstetten nicht mehr vereinbaren.