Grundablöse ist abgeschlossen

Erstellt am 09. August 2011 | 00:00
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RÜCKHALTEBECKEN / Gemeinde ist sich mit Anrainern über Hochwasserschutzprojekt einig. Nun wird über die benötigten Flächen für die Verlegung der L88 verhandelt.
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VON HERMANN KNAPP

SEITENSTETTEN / Die Grundverhandlungen für das große Rückhaltebecken im Trefflingtal sind erfolgreich abgeschlossen. Bevor das Projekt aber endgültig starten kann, müssen auch die Gespräche mit den Anrainern, die für die nötige Verlegung der L88 Flächen abtreten müssen, zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Bürgermeister Franz Deinhofer hofft, dass das bis zum Frühjahr kommenden Jahres gelingt.

Unstimmigkeit herrscht derzeit noch über diverse Lärmschutzmaßnahmen an der geplanten neuen Westspange. Da ist nun der Planer am Zug, geeignete Varianten zu entwickeln, die wir dann den Anrainern präsentieren werden, sagt Deinhofer.

Geht alles glatt, könnte im Herbst kommenden Jahres mit der Errichtung des Durchlaufbauwerks für die Treffling begonnen werden. Das Rückhaltebecken wird rund 240.000 Kubikmeter Wasser fassen und soll den Ort künftig auch vor einem hundertjährlichen Hochwasser bewahren. Der Damm wird rund 300 Meter lang, zwischen acht und zehn Meter hoch sein und eine Steigung von 1:4 aufweisen (ein Meter Steigung auf vier Meter Länge). Damit kann er auch mit landwirtschaftlichen Maschinen befahren werden.

Rund 85.000 Kubikmeter Material werden für die Errichtung des Walles benötigt. Ein Teil davon wird durch die Grabarbeiten im Zuge der Landesstraßenverlegung gewonnen. Die Landwirte erhalten für künftige Ernteausfälle einmalig einen Geldbetrag als Abgeltung. Mit dem Hauptbetroffenen - er muss für Straße und Damm 2,7 Hektar zur Verfügung stellen - wurde eine Sonderregelung getroffen.

Das Rückhaltebecken wird rund 2,5 Millionen Euro kosten.

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