Vegan-vegetarisch: „Interesse ist enorm“

Erstellt am 12. März 2015 | 05:40
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HLW
Foto: NOEN, Gartler
Begehrt ist die Ausbildung zur vegan-vegetarischen Fachkraft an der Amstettner HLW, die nächstes Jahr fortgesetzt werden soll.
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Mit Begeisterung nehmen derzeit fünfzehn Schülerinnen und ein Schüler des vierten Jahrganges der HLW Amstetten an der Ausbildung zur vegan-vegetarischen Fachkraft teil, eine unverbindliche Übung mit 30 Unterrichtseinheiten, die hier österreichweit als einzige außerhalb Wiens angeboten wird.

Geschmacksrichtung „umami“ wird erklärt

Durchgeführt wird die unverbindliche Übung von Diplompädagogin Andrea Wagner, eine an der Pädagogischen Hochschule in Neusiedl ausgebildete vegan-vegetarische Köchin, die selbst aber keineswegs Veganerin ist: „Es geht nicht um eine Bekehrung zum Veganismus, vielmehr geht es mir darum, unsere jungen Erwachsenen zu sensibilisieren. Gemeinsam diskutieren wir über unterschiedlichste Themen, von den Missständen in der industriellen Landwirtschaft, über Klimaerwärmung, Nachhaltigkeit bis hin zu ethischen und gesundheitsrelevanten Aspekten der veganen Ernährung.“

Der Großteil der Ausbildung findet allerdings in der Küche statt: an vorderster Stelle stehen das Kennenlernen von Milch-, Fleisch- und Eialternativen, aber auch die Zubereitung verschiedenster Getreidesorten oder die Erklärung der Geschmacksrichtung „umami“.

Der Abschluss ist im Juni geplant, wo die fünfzehn Schülerinnen und ein Schüler dann zur Prüfung antreten können und bei erfolgreichem mündlichen und praktischen Bestehen das Zertifikat „vegan-vegetarische Fachkraft“ verliehen bekommen.
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