Wachtmeister aus Bezirk Amstetten unter Verletzten. 26-jähriger Wachtmeister aus dem Bezirk Amstetten unter den Verletzten. Kommission soll über Ursache des Unfalls mit Heeresfahrzeug untersuchen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2019 (04:30)
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Ein Fahrzeug des Typs „Husar“ überschlug sich in Allentsteig.
Archiv/René Denk

Auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Allentsteig überschlug sich am vergangenen Donnerstag gegen 14.20 Uhr ein Bundesheer-Fahrzeug des Typs „Husar“. Dabei wurden zwei Soldaten schwer und zwei leicht verletzt, teilte Michael Bauer vom Verteidigungsministerium laut APA mit. Die Soldaten gehören dem Pionierbataillon 3 aus Melk an.

Einer der Insassen und Kommandant war ein 26-jähriger Wachtmeister aus dem Bezirk Amstetten. Die zwei Schwerverletzten wurden jeweils mit dem Notarzthubschrauber in die Krankenhäuser Krems und Amstetten geflogen, drei der vier Soldaten konnten bereits am Freitag das Krankenhaus wieder verlassen. Der vierte Soldat befindet sich nicht in Lebensgefahr, so Bauer.

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Laut Polizei verlor der Lenker in einer Linkskurve die Kontrolle über das gepanzerte Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der „Husar“ überschlug sich zweimal und kam im angrenzenden Straßengraben wieder auf allen vier Rädern zum Stillstand. Die unbefestigte Panzerstraße war nass und es befand sich Matsch auf dem Fahrstreifen. Die Soldaten waren auf dem Rückweg in die Kaserne. Sie erhielten um 14.10 Uhr den Rückmarschbefehl von einer Handgranaten-Wurfübung.

Interne Untersuchungskommission

Eine interne Untersuchungskommission des Bundesheeres wurde einberufen. Weiters soll die Datenbox des Unfallmobils in den nächsten Wochen ausgewertet werden und betroffene Personen befragt werden.