Regionale Unterschiede bei Covid-Impfung im Bezirk Amstetten

Erstellt am 08. Dezember 2021 | 04:31
Lesezeit: 2 Min
Impfung
Symbolbild
Foto: shutterstock.com
Ertl hat im Bezirk die niedrigste Impfquote (50 Prozent), St. Valentin von Beginn an die höchste.
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Bei den Impfquoten im Bezirk gibt es große Unterschiede. So rangiert St. Valentin mit einer Rate von knapp über 70 Prozent auf Platz eins. In Ertl wurden lediglich 50 Prozent der Einwohner geimpft. Der geringste Anteil im Bezirk.

„Es gibt bei uns einige Gruppierungen und Familienclans, die sich gegen eine Impfung verwehren. Andere Menschen sagen mir auch immer wieder, dass sie sowieso kaum wen treffen und daher die Impfung nicht benötigen. Ich bin ein absoluter Impf-Verfechter, zwinge das aber niemanden auf“, analysiert Ertls Bürgermeister Josef Forster. Gleichzeitig hält er von einer Impfpflicht wenig. Es würden außerdem viele Menschen sagen, dass sie auf einen Totimpfstoff warten würden. Generell ortet der Ortschef zudem eine oftmals vorhandene Skepsis gegenüber Expertenmeinungen.

Anders in St. Valentin, wo man bezüglich Impfquote von Beginn an Spitzenreiter im Bezirk ist. „Ich glaube, dass das Impfen bei uns gut aufbereitet war – auch mit der Impfstraße, die wir selber begonnen haben. Die Leute waren auf das Thema sensibilisiert“, vermutet Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr als Grund für die hohe Impfrate. Es ziehen alle Ärzte an einem Strang und haben die Menschen gut aufgeklärt.

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