Volksschule St. Georgen wird saniert. In der Volksschule St. Georgen am Ybbsfelde stehen bald umfangreiche Umbauarbeiten auf dem Programm.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. November 2017 (04:55)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7107433_ams48stg_schule_foto.jpg
Blicken der im kommenden Jahr beginnenden Sanierung der Volksschule entgegen (von links): Gemeinderat Christopher Schön, Amtsleiter Georg Hahn, Vizebürgermeister Christoph Haselsteiner, Bürgermeisterin Liselotte Kashofer und Volksschuldirektorin Barbara Dobrovits.
Gemeinde St. Georgen/Ybbsfelde

Im Jahr 2018 ist es 50 Jahre her, dass das Gebäude der Volksschule eröffnet wurde. Im selben Jahr werden auch umfangreiche Sanierungen und Erweiterungen umgesetzt. Angefangen von den Wasser- und Heizungsleitungen. Diese müssen – wie auch die EDV-Verkabelung – erneuert werden.

Geschlechtertrennung in der Umkleidekabine

Ein Großprojekt ist die Neuerrichtung der Umkleidekabine für den Turnsaal. So ist vorgesehen, das Gebäude, in denen sich die Kabine jetzt befindet, wegzureissen und inklusive Geschlechtertrennung neu zu bauen. Ebenfalls weggerissen wird der südliche Zugang. An seinem Platz wird das Areal für eine weitere Klasse genützt.

„Wir werden nach der Fertigstellung nach wie vor acht Klassen haben, es kommt ein Mehrzweckraum dazu und auch Gruppenräume für kleinere Gruppen können genützt werden“, gibt Amtsleiter Georg Hahn Einblick in die Planungen.

Das waren aber noch nicht alle geplanten Neuerungen. „Eine große Forderung der Lehrer und der Schulleitung war es, das Lehrerzimmer und die Direktion vom ersten Stock ins Erdgeschoß in die Nähe des Eingangsbereiches zu verlegen. Auch das ist geplant. So wird der Kontakt mit den Besuchern erleichtert“, betont Hahn.

Ein neuer Lift sorgt für Barrierefreiheit, das künftig angehobene Niveau im Schulhof führt zudem zu einem ebenerdigen Zugang. Für die Musikschule sind vier Musikzimmer und ein Aufenthaltsraum im Bereich der Garage der ehemaligen Feuerwehr vorgesehen.

Ab März 2018 rollen die Maschinen

Der Bauausschuss gab für die Planungen bereits grünes Licht, dem Gemeinderat wird das Projekt Mitte Dezember zum Beschluss vorgelegt. „Mit den Arbeiten soll es dann im März losgehen, wobei der Umbau des Turnsaales zuerst vorgesehen ist. Nach den Ferien soll der Schulbetrieb wieder normal laufen, im Oktober oder November stehen dann noch Fassaden- und Außenarbeiten auf dem Programm“, blickt Hahn in die Zukunft.

Die geschätzten Kosten für die Umbau- und Erweiterungsarbeiten betragen in Summe 2,2 Millionen Euro brutto. Um diverse Förderungen hat die Gemeinde bereits angesucht.