Baubeginn für Doppelhäuser in Biberbach. Genossenschaft startet mit einem Projekt auf Areal in Friedhofsnähe. Auch Einzelparzellen sind dort noch zu haben.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 09. August 2019 (06:09)
Gemeinde/Leitner
Bürgermeister Fritz Hinterleitner mit dem Bauleiter der Firma. Hackl Leopold Teufel (3. v. l.) und den Vertretern der beteiligten Firmen bei der Besprechung vor Ort.

Nun wird es ernst mit der Bebauung der Flächen beim Friedhof (Mitterfeld). Zwei Grundbesitzer haben sich ja darauf geeinigt die rund zwei Hektar große Fläche als Baugrund zur Verfügung zu stellen. Die Vermarktung wurde an einen Makler übergeben. Einige Parzellen sind schon verkauft. Insgesamt stehen zehn Einzelparzellen und zwei größere Grundstücke für Reihenhäuser zur Verfügung, die sich die Genossenschaft Kirchberg am Wagram bereits gesichert hat.

Auf der vorderen, der beiden Flächen wird sie auch schon Mitte August mit der Errichtung von vier Doppelhäusern beginnen. Diese sollen schon im Herbst nächsten Jahre bezugsfertig sein. 2020 will die Genossenschaft bereits mit der Bebauung der zweiten Fläche beginnen. Auch dort werden vier Doppelhäuser entstehen.

Zentrumsnahe Häuser

Im Zuge einer Baubesprechung klärten die Verantwortlichen von Gemeinde, Bauleitung und den beteiligten Firmen in der Vorwoche die letzten Fragen für das Projekt. Jedes der vier Doppelhäuser wird über 128 Quadratmeter Wohnfläche und eine kleine Gartenfläche verfügen. Auch Carports mit zwei Abstellplätzen sind vorgesehen. „Beim Baubeirat des Landes war man vom Entwurf der Genossenschaft sehr angetan“, berichtet Bürgermeister Fritz Hinterleitner.

Der Ortschef freut sich, dass so nahe am Ortszentrum neue Häuser entstehen. Die Gemeinde wird die Verlegung von Kanal- und Wasserrohren sowie einer Breitbandleerverohrung zeitgerecht abschließen. Die EVN arbeitet eifrig an der Stromversorgung.

Eine Fläche mit ca. 700 Quadratmetern hat sich die Gemeinde selbst gesichert. „Das hat vor allem strategische Gründe. Im Nachhinein ist es immer schwierig, im bebauten Gebiet noch Grund zu finden, wo man zum Beispiel ein paar Parkplätze schaffen, oder auch einfach Sitzbänke aufstellen kann. Gerade im Nahbereich des Friedhofs ist uns eine Grundreserve daher wichtig“, sagt Hinterleitner.