Hausmening: Tipps bei Stromausfall

Erstellt am 28. September 2022 | 04:42
Lesezeit: 2 Min
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Amstettens Abschnittskommandant-Stv. Christoph Stockinger, Feuerwehrkommandant-Stellvertreter von Ulmerfeld-Hausmening, Andreas Kloibhofer, Bezirksleiter-Stv. NÖZSV Reinhold Hiemetsberger, Gemeinderat für Zivilschutz Oed-Öhling Josef Gruber, Ortsvorsteher Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth Anton Geister, Präsident des ÖZSV Nationalrat Andreas Hanger, Landesrettungskommandant-Stv. Johann Kaufmann, Postenkommandant Hausmening Martin Elser geben Tipps für ein sicheres Zuhause.
Foto: Wolfgang Zarl
Was tun bei einem Blackout? Das Thema beschäftigt Gemeinden und Zivilschutz, aber auch jeden Bürger und jede Bürgerin.
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Der Präsident des ÖZSV, Nationalrat Andreas Hanger, macht deutlich, wie man sich für einen Krisenfall vorbereitet.
Foto: Margit Brückner

Zu einem Informationsabend zum Thema „Blackout“ lud der Katastrophenschutz am Donnerstag in die Wirkstatt Hausmening. Zurzeit sind die Stromnetze schon zu 70% ausgelastet. Schlechte Wetterbedingungen können zur Bedrohung werden, weil in sehr trockenen Phasen weniger Strom aus Wasserkraft gewonnen wird. Bei einem Blackout kann es bis zu 14 Tage dauern, um den Strom in Europa wieder hochzufahren.

Das Szenario ist apokalyptisch

Handy und Internet fallen aus, der Zahlungsverkehr und die Treibstoff- und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen und zum Beispiel auch die Produktion von Spezialmedikamenten stillgelegt. Wichtig wäre, schon jetzt mit Freunden und Familienmitgliedern abzusprechen, wie man sich im Ernstfall erreichen kann.

„Wir müssen uns gut vorbereiten und uns Gedanken machen: Wo liegt unser lebensnotwendiger Bedarf und haben wir einen Vorrat für einen krisenfesten Haushalt für mindestens zwei Wochen?“, leitete Ortsvorsteher Anton Geister den Vortrag ein.

Die Wasserversorgung und ein entsprechendes Abwassersystem sind in Amstetten notstromversorgt. Wichtig sind Notfallsvorräte von Medikamenten, Lebensmitteln oder Babynahrung. Notstromaggregate, Taschenlampen und batteriebetriebene Radios sind Gegenstände, die in keinem Haushalt fehlen sollten.

Generell zählen dazu Rauchmelder, Feuerlöscher, Löschdecken, ein Notfallkoffer und Verbandskasten. Um den Einsatz von Rettungskräften allgemein zu erleichtern, gibt das Rote Kreuz den Hinweis zur Besorgung einer Notfall-Dose. Diese kann kostenlos über die Rot-Kreuz-Homepage angefordert werden.

Sie beinhalte Informationen über wichtige Daten der im Haushalt lebenden Personen, wie Krankheiten, Allergien oder Medikamentenpläne. Für eine schnellere Hilfe im Notfall werden Aufkleber für den Kühlschrank – damit kein Suchen notwendig ist, wird die Dose im Kühlschrank aufbewahrt – sowie den Eingangsbereich der Wohneinheit mitgesendet.

Zum Abschluss bedankt sich der Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes, Andreas Hanger, bei den Einsatzorganisationen: „Es gibt zahlreiche ehrenamtliche Feuerwehr- und Rotes-Kreuz-Mitarbeiter. Mein Dank geht an alle Einsatzkräfte, die Großartiges für die Gemeinden leisten“.

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