#Trennsetter: Kampagne soll Umweltbewusstsein schärfen. Unter #Trennsetter läuft neue Kampagne für Mülltrennung. Auch dem Abfallentsorgen aus fahrenden Autos wird Kampf angesagt.

Von Peter Führer. Erstellt am 28. März 2018 (05:44)
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Stellen die neue Aktion „#Trennsetter“ vor: gda-Obmannstellvertreter Karl Huber, gda-Obmann Anton Kasser, gda-Obmann-stellvertreter Alfred Buchberger, McDonald‘s Amstetten-Geschäftsführer Walter Lenhardt und gda-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer (von links).
Peter Führer

Mit einer neuen Kampagne will der Gemeindedienstleistungsverband in der Region Amstetten mit seinen Partnern in den Gemeinden das Umweltbewusstsein der Bevölkerung schärfen. Unter dem Titel „#Trennsetter“ wird auf die große Bedeutung der Mülltrennung hingewiesen.

Wiederverwertung: „Es gibt noch Potenzial“

„Wir wollen wieder betonen, dass Abfall auch Werkstoff ist und der Abfall ein zweites Leben hat“, erklärt Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände. Im Vorjahr sei das Müllvolumen um 2,4 Prozent angestiegen. „67 Prozent davon konnten wiederverwertet werden. Es gibt aber noch Potenzial. Vor allem beim Biomüll“, weiß Kasser.

Weiters weist er auf Frühjahrsputz-Aktionen, die in den Gemeinden derzeit gestartet werden, hin. Eine Maßnahme gegen den oft achtlos aus Autos geworfenen Müll ist das Verteilen von „mobags“ – speziellen Müllsammelbehältern für das Auto. 5.000 Stück dieser „mobags“ übergab man auch den McDonalds-Filialen im Bezirk. Von der Aktion begeistert zeigte sich auch Amstettens McDonalds-Geschäftsführer Walter Lenhardt.

„Wir wollen mit dem „mobag“ eine Möglichkeit bieten, den ‚Automüll‘ zu sammeln und an der nächsten Tankstelle oder zu Hause in den richtigen Abfalleimer zu entleeren. Das Tolle daran – die „mobags“ können wieder verwendet werden“, sagt Bürgermeister Alfred Buchberger, Obmannstellvertreter des Gemeindedienstleistungsverbands. Infos: www.gda.gv.at.