Amstetten: Der Krise widersetzt. Andreas Reitbauer stellte aufgrund der Corona-Pandemie das Portfolio seines Werbetechnik-Unternehmens um.

Von Otmar Gartler. Erstellt am 18. Mai 2020 (12:45)
Sign7-Geschäftsführer Andreas Reitbauer (rechts) und Mitgesellschafter Rudolf Körber trotzten mit neuen Produkten der Krise.
Otmar Gartler

Der Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie war für viele Unternehmen eine äußerst schwierige Situation und brachte einige an den Rand der Insolvenz. Wie man durch rasche Innovation und schnelles Handeln trotz der Krise etwas zustande bringt beweist die Amstettner Werbetechnik-Firma Sign7. 

Bei Sign7 handelt es sich um einen Werbetechnik-Professionisten der für viele namhafte Unternehmen wie Hofer, Bipa, Austrian Airlines, DM, BIPA, Fischer Sports, Beiersdorf oder Prefa liefert und als Architekten der Werbetechnik die Hardware für den POS (Point of Sale) der Kunden kreiert. Nun musste in der Corona Krise eine Idee gefunden werden, das Unternehmen auf den sich ändernden Markt einzustellen. 

„Man kann in so einer Situation den Kopf in den Sand stecken oder etwas Neues machen“, betont der Geschäftsführende Gesellschafter Andreas Reitbauer, der sich mit diesem Unternehmen erst vor einem Jahr selbständig gemacht hatte. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein umfassendes Sortiment an Schutzartikel vor Viren erschaffen und online präsentiert. Dieses Sortiment umfasst unter anderem Aufsteller für Desinfektionsmittel, Masken, Kundenstopper mit Personenzählfunktion, Schutzvisiere, Hauchschutz, Brillen oder Bodensticker . 

Diese Umstellung wurde von Andreas Reitbauer in Zusammenarbeit mit vorwiegend österreichischen Produktionsfirmen innerhalb von einem Monat realisiert und die ersten großen Aufträge sind im Haus. Die Auftraggeber sind große Handelsketten genauso wie Baufirmen, Gastronomie oder Zahnärzte.