Bilanz von Bücherei Amstetten: „Bei Männern Luft nach oben“

Erstellt am 13. Februar 2022 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
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Alexandra Karner, Karin Rafetzeder und Sylvia Wiesflecker (von links) haben Grund zur Freude, denn sie konnten im vergangenen Jahr wieder neue Lesefreunde für die Stadtbücherei gewinnen.
Foto: Doris Schleifer-Höderl
Stadtbücherei Amstetten verzeichnete im Vorjahr einen Zuwachs von 412 Nutzern.
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In Zeiten von Corona wird gerne zum Buch gegriffen. Dies bestätigt auch Stadtbücherei-Leiterin Alexandra Karner. „Insgesamt verzeichneten wir im vergangenen Jahr rund 77.700 Entlehnungen und konnten sogar 412 neue Lesefreundinnen und -freunde hinzugewinnen.“ Neben Frauen sind es vor allem Kinder, die das Angebot der Stadtbücherei nutzen. „Männer und Jugendliche kommen zwar auch zu uns, aber da gibt es noch Luft nach oben“, so Karner. Insgesamt haben im Jahr 2021 1.800 Personen Medien entlehnt. Aktuell gibt es in der Stadtbücherei an die 25.000 Medien zu entdecken – 2.717 Neuerscheinungen kamen im Vorjahr hinzu.

Trotz Corona konnten zudem je zwei Lesungen für Erwachsene und Kinder, unter den gegebenen Covid-Verordnungen, abhalten werden, die gut besucht waren. „Gut angenommen wurden in den Lockdowns auch das Lieferservice im Umkreis von 11 Kilometern sowie Click & Collect“, berichtet Alexandra Karner.

„Die Leute haben uns angerufen oder gemailt und uns ihre Bücherwünsche bekannt gegeben. Manche haben uns auch ersucht, weil wir ja ihren Lesegeschmack kennen, ihnen einfach ein Paket zusammenzustellen. Das haben wir gerne gemacht!“ Momentan ist die Stadtbücherei wieder geöffnet, es gelten FFP2-Maskenpflicht und die 2G-Regel.

Die Stadtbücherei hat sich vor Kurzem als eine von insgesamt zwölf Bibliotheken Österreichs „American shelves“, einem Projekt der amerikanischen Botschaft in Kooperation mit dem Büchereiverband Österreich und den öffentlichen Bibliotheken, angeschlossen. „Dabei handelt es sich um ein von der Botschaft betreutes und vollfinanziertes Langzeitprojekt, im Zuge dessen wir ausgewählte Bücher in amerikanischem Englisch für unsere Fremdsprachenabteilung erhalten“, erklärt Alexandra Karner.

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