Werben für Glasfaser im Ostarrichi Mostland

NöGIG bietet in den Gemeinden Euratsfeld, Ferschnitz und Neuhofen Ausbau an – wenn zumindest 42 Prozent der Bürger einen Anschluss bestellen.

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 06:59
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Hoffen, dass viele Bürger sich am Ausbau des Glasfasernetzes beteiligen: Ferschnitz’ Bürgermeister Michael Hülmbauer, nöGIG-Projektleiterin Melanie Scholze-Simmel, Neuhofens Bürgermeisterin Maria Kogler, Thomas Heissenberger, Chief Operating Officer bei der nöGIG und Euratsfelds Bürgermeister Johann Weingartner.
Foto: Gemeinde

Die Gemeinden Eurtasfeld, Ferschnitz und Neuhofen an der Ybbs wollen gemeinsam mit der Glasinfrastrukturgesellschaft des Landes (nöGIG) den Ausbau des Breitbandinternets zügig vorantreiben: Die Grundsatzbeschlüsse dazu haben die Gemeinderäte bereits gefasst. „Wir haben alle Vorbereitungen für die Umsetzung des NÖ Modells getroffen. Wo es im Zuge von Tiefbauarbeiten möglich war, haben wir schon Leerrohre für Glasfaser verlegt“, berichtet Euratsfelds Bürgermeister Johann Weingartner.

Jetzt gilt es, möglichst viele Bürger in den vorgesehenen Ausbaugebieten von den Vorteilen eines Glasfaser-Anschlusses zu überzeugen. Bis Ende Jänner müssen sich dort 42 Prozent der Haushalte und Betriebe dazu verpflichten, nur dann kann der Ausbau beginnen. „Die kommenden Wochen werden herausfordernd für uns als Gemeinde, aber wir freuen uns, dass die Sammelphase starten kann. Wir stehen bereits in den Startlöchern“, ist der Ferschnitzer Bürgermeister Michael Hülmbauer schon voller Tatendrang.

Auch Neuhofens Bürgermeisterin Maria Kogler will in ihrer Gemeinde alles tun, um die Bürger von den Vorteilen des schnellen Internets zu überzeugen. „Glasfaser bedeutet Zukunftssicherheit für die betroffenen Gemeinden und die gesamte Region. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort und sichern die Arbeitsplätze der Gegenwart und der Zukunft“, sagt die Ortschefin.